Gertrud-Bäumer-Berufskolleg
Kinderpfleger/innen des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs gestalten Kinderbetreuung Praxisnahe Berufsausbildung
ist eine der zentralen Anforderungen der heutigen Zeit für viele Berufszweige. Der Bildungsgang Kinderpfleger am heimischen GBBK zeigte am Rande des Jahresempfanges des Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid e. V. im Hause des Unternehmens HOTSET Heizpatronen und Zubehör GmbH in Lüdenscheid eindrucksvoll, dass diese Anforderungen nicht nur ernst genommen, sondern auch sinnvoll umgesetzt werden.
So übernahmen die angehenden Kinderpflegerinnen die Kinderbetreuung der rd. 50 beim Jahresempfang anwesenden Kinder und boten ein attraktives Programm. Zahlreiche verschiedene Spielbereiche waren im Angebot. Besonders begehrt in diesem Jahr waren die Knete und der Kreativtisch, an dem mit Fingerfarben gedruckt und gemalt werden konnte.
Auch die beiden Tischkicker fanden besonders bei den älteren, aber auch bei den jüngeren Kindern begeistert Anklang. Glückliche Kinderaugen bestätigten die Schüler/innen in ihrer umfangreichen Vorbereitung im Vorfeld des Jahresempfangs. Entsprechend zufrieden zeigten sich auch die Fachlehrerinnen Miriam Schenke und Christina Juckenack: „Wir haben im Unterricht diesen Tag intensiv vorbereitet und nach den Bedürfnissen der Kinder und pädagogischer Zielsetzung geplant. Es ist schön, dass unser Programm so gut angekommen ist!“ Im Anschluss an die Veranstaltung wurden im Berufskolleg die Erfahrungen ausgewertet und die Ziele reflektiert. Dankbar und zufrieden zeigte sich auch Vereinsgeschäftsführer Claus Hegewaldt von den Wirtschaftsjunioren und dem Wirtschaftskreis Lüdenscheid: „Diese Art der Kooperation ist für alle Beteiligten eine win – win – Situation. Die fröhlichen Kinder sind Beweis für das bemerkenswerte Engagement der Schüler/innen und hat uns hier auch sehr viel Freude bereitet!“
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Große Spendebereitschaft bei der Schülerschaft des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs Blutspendedienst des DRK West konnte fast 85 Schüler „anzapfen“ / Auch 41 Erstspender konnten für die „gute“ Sache gewonnen werden
Am vergangenen Dienstag hatten die volljährigen Schülerinnen und Schüler des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs in Plettenberg
die Gelegenheit, beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes mit ihrer Blutspende Menschen zu helfen.
Das neunköpfige Team vom Blutspendedienst des DRK West hatte den Weg ins heimische Plettenberg gerne auf sich genommen, da Blutspenden ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung von Patienten darstellt. „Wir fahren zu Schulen, um auch die Jugend anzusprechen. Wir erleben es immer wieder, dass die Blutspende zu einem Gruppenerlebnis wird, was den Jugendlichen Spaß macht! Viele sind aber hinterher auch stolz, weil sie gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und bis zu 3 Menschen helfen können!“, so die Vertreter des DRK.
Die Verwendung von Blutspenden geschieht heute nämlich sehr gezielt nach den Bedürfnissen des jeweiligen Patienten und da bei einer Spende drei Produkte entstehen – Erythrozyten, Thrombozyten und Plasma – kann bis zu 3 Menschen geholfen werden.
Dass Blutspenden eine hilfreiche aber auch ernste Sache ist, hatten die Schülerinnen und Schüler bereits bei einer vorbereitenden Informations – und Aufklärungsveranstaltung dargestellt bekommen. Denn oberste Priorität hat sowohl der Schutz der hilfsbedürftigen Patienten als auch die Gesundheit der jeweiligen Spender. Und so mussten alle Interessenten einen umfangreichen Fragenkatalog beantworten, um Risiken weitestgehend auszuschließen.
Die Bereitschaft zu helfen trübte dies aber nicht, denn am Donnerstag fanden sich 11 Gruppen aus insgesamt 7 verschiedenen Klassen nacheinander in der Aula des GBBK ein. Mit 81 Schülerinnen und Schülern hatten sich noch mehr beteiligt, als im vergangenen Jahr. Hilfsbereitschaft und Neugierde war denn auch der Tenor der Schüleräußerungen während des Blutspendetermines: „Ich war neugierig und wollte wissen, wie es ist Blut zu spenden!“, so Laura Hellmich aus der Stufe 13 der Abiturklasse des GBBK. Ihr Klassenkamerad Sebastian Volbert: „Aus unserer Klasse haben sich viele zur Blutspende angemeldet. Wir waren durch Informationsveranstaltung wirklich motiviert!“
Dass dies für viele auch nicht der letzte Blutspendetermin war, konnten das DRK-Team zufrieden feststellen, denn die meisten Schülerinnen und Schüler bestätigten die Schmerzlosigkeit des Eingriffes: „Ich würde es wieder tun, denn es tat ja gar nicht weh!“, so war es vielfach zu hören.
Um wieder zu Kräften zu kommen und als „kleine“ Entschädigung für das bereitwillige Blutspenden gab es für die Beteiligten abschließend einen kleinen Imbiss, den Fachlehrerinnen Maria Schmand-Averdung und Marianne Lopatenko mit der Oberstufe der Berufsfachschule im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft vorbereitet hatte. Dieser sah nicht nur gut aus, sondern schmeckte auch allen ausgezeichnet.
So war Standortleiter Lutz Schäfer mittags denn auch sehr zufrieden über den organisatorischen Ablauf und insbesondere über die Bereitschaft und Disziplin seiner Schützlinge: „Ich kann die Schülerinnen und Schüler nur ausdrücklich dafür loben, dass soviele Gebrauch von der Möglichkeit Blut zu spenden gemacht haben! Das ist heute leider nicht mehr so selbstverständlich!“ Diesem Kompliment schloss sich das Team vom DRK Hagen ausdrücklich an und den den 41 Erstspendern wurde großer Respekt gezollt.
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Viele Anmeldungen am Beratungstag
Am Samstag, dem 06. Februar, standen die Türen des GBBK in Lüdenscheid wieder weit offen.
Anlass war der diesjährige Beratungstag, der in allen Bereichen ernormen Zulauf erfahren hat. Bereits vor 9 Uhr, dem offiziellen Beginn, fanden die ersten Beratungsgespräche statt und erst am frühen Nachmittag wurde es etwas ruhiger. Oft ging es darum, einen Weg zum Wunschberuf oder aber alternative Perspektiven zu entwickeln. Im Mittelpunkt standen zudem die Schulabschlüsse, die man an unserem Kolleg in Verbindung mit beruflicher Praxis erlangen kann. Besonderes Interesse zeigten die Besucher an den Bildungsgängen, die zu höheren Schulabschlüssen führen, nämlich der Fachhochschulreife (Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen) oder dem Vollabitur (Erzieher/-in und allgemeine Hochschulreife). Versorgt wurden die Gäste von der SV mit frisch gebackenen Waffeln und heißen Getränken. Die Einkünfte gehen an die UNICEF und unterstützen das Projekt „Schulen für Afrika“.
Beratung nach Terminabsprache
Wer den Beratungstag am GBBK versäumt hat, kann sich an unser Schulbüro wenden und dort einen individuellen Gesprächstermin vereinbaren.
Anmeldungen bis Ende Februar
Diejenigen, die sich an unserem Kolleg anmelden wollen, können dies ab sofort vorrangig online (www.schueleranmeldung.de) durchführen, wobei die Schüler/innen die Zugangsdaten von ihrer derzeitigen Schule erhalten. Alternativ ist eine Anmeldung über unser bisheriges Anmeldeformular weiterhin möglich. In jedem Fall benötigt unser Kolleg für eine vollständige Anmeldung einen Lebenslauf mit Lichtbild und das aktuelle Schulzeugnis des ersten Schulhalbjahres. Die Gelegenheit zur Anmeldung besteht bis Ende Februar. Danach können nur noch vereinzelt offene Plätze vergeben werden.
Gertrud-Bäumer Schüler besuchen Gedenkstätte in Hadamar. Im Rahmen des Politik- / Geschichtsunterrichtes wurde an die NS-"Euthanasie"-Verbrechen erinnert / Menschen mit Behinderungen wurden vergast und verbrannt / Nachhaltige Eindrücke für die Schüler des GBBK
In der kommenden Woche jährt sich die Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee zum 65. Mal und im Bundestag wird wie jedes Jahr eine Gedenkveranstaltung für die zahllosen Opfer des nationalsozialistischen Terrors abgehalten, um die Erinnerung an diese unfassbaren Verbrechen gegen die Menschlichkeit „wach zuhalten“!
„Dieses Gedenken verpflichtet uns alle!“ betonte Standortleiter Lutz Schäfer, der die Fahrt als Fachlehrer für Geschichte und Politik organisiert hat. „Für die Demokratie lohnt es sich einzusetzen, denn was andernfalls Schreckliches passieren kann, wird beim Besuch der Gedenkstätte sehr deutlich!“
Und dass man zur Besichtigung des Terrors nicht ins „ferne“ Polen muss, wird nach 1,5 Stunden Busfahrt allen klar. Landschaftlich schön gelegen zwischen Lahntal und Westerwald ist die historische Fürstenstadt Hadamar zunächst ein Kleinod. Aber wie auch viele andere Regionen in Deutschland, hat auch diese hessische Kleinstadt ein dunkles Kapitel in ihrer Geschichte.
Etwa 15.000 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen wurden hier während der nationalsozialistischen Herrschaft zwischen 1941 und 1945 unter Berufung auf die Lehre von der Rassenhygiene vergast und in Verbrennungsöfen verbrannt.
Graue Busse holten die Patientinnen und Patienten aus den "Zwischenanstalten" (Andernach, Eichberg, Galkhausen, Herborn, Idstein, Scheuern, Weilmünster, Weinsberg und Wiesloch) ab, in denen sie zunächst für einige Wochen untergebracht waren. Nach der Ankunft in Hadamar mussten die Patientinnen und Patienten in der verschlossenen Busgarage aussteigen und wurden in das Hauptgebäude geführt. Dort hatten sie sich zu entkleiden und dem Arzt vorzustellen. Dieser bestimmte anhand der mitgeschickten Patientenakte eine angeblich natürliche Todesursache für die später auszustellende Sterbeurkunde. Anschließend wurden die Patientinnen und Patienten von Schwestern und Pflegern in die im Keller gelegene Gaskammer geführt. Ihre Leichen beseitigten die "Brenner" in den beiden Krematoriumsöfen. Die Angehörigen erhielten einen so genannten Trostbrief, der sie über das plötzliche Ableben informierte. Der angeblich krankheitsbedingte Tod wurde als Erlösung dargestellt. Die auf Wunsch zugesandte Urne enthielt – entgegen der Ankündigung - nicht die Asche der oder des Ermordeten.
Vom Personal in Hadamar waren an den Morden in den Jahren von 1941 bis 1945 aktiv beteiligt: fünf Ärzte, ein Verwaltungsleiter und weibliche sowie männliche Pflegekräfte. Sie mussten sich in zwei Nachkriegsprozessen für die von ihnen begangenen Verbrechen verantworten. Die Opfer wurden nach dem Krieg nicht als Verfolgte des NS-Regimes anerkannt und erhielten folglich keine Wiedergutmachung.
Für die Schüler der Fachoberschule im Fachbereich Gesundheit und Soziales waren die vielen Geschichten um die menschlichen Schicksale ergreifend und hinterließen tiefe Nachdenklichkeit. Die Tatsache, dass gerade auch Menschen, um die sich heute in Pflegeheimen gekümmert wird, ermordet wurden, machte vielen Schülerinnen und Schülern zu schaffen. Einige haben in solchen Einrichtungen ihr Jahrespraktikum absolviert und es fiel ihnen schwer diese menschlichen Abgründe zu verstehen. Eine Schülerin fasste die Gefühlslage vieler zusammen, als sie sich einen Spruch an der Gedenkstätte in Hadamar zu eigen machte: „Mensch achte den Menschen!“
Weihnachtliche Backaktion am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg: Unterstufe der Kinderpflegerinnen startete Backprojekt mit dem Kindergarten aus der Ernst-Moritz-Arndt-Str. / Begeisterte Kinder hatten viel Freude / Vorbereitung auf die Praktikumszeit
Eine Vorbereitung auf ihr bevorstehendes Praktikum der besonderen Art führten die Schülerinnen der Unterstufe des Bildungsganges Kinderpflege durch. Zusammen mit ihren Fachlehrerinnen Marianne Lopatenko und Iris Castelein bereiteten sie ein vorweihnachtliches Backprojekt für Kinder im Kindergartenalter vor.
„Die Schülerinnen gehen bald in ihr vierwöchiges Praktikum in Kinderbetreuungseinrichtungen und da ist es uns wichtig, dass sie eine praxisnahe Vorbereitung für diese Zeit erhalten.“ so Lopatenko. Die Schulküche biete dafür ideale Möglichkeiten. Zwei Tage vor dem Fest „zahlten“ sich die intensiven Bemühungen im Vorfeld dann aus: 14 Kinder des Kindergartens aus der Ernst-Moritz-Arndt-Straße besuchten begleitet von zwei Erzieherinnen das heimische Berufskolleg und staunten nicht schlecht, was ihnen für ein aufregender und schmackhafter Tag bereitet wurde.
Nach einer kurzen Begrüßung mit einem Klatschspiel ging es motiviert an die Zubereitung der leckeren Backrezepte, welche die Kinderpflegerinnen im Vorfeld vorbereitet hatten. So wurde zusammen mit den Kindern gerührt, gestochen, gebacken und drapiert und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Nach drei Stunden „Arbeit“ war Weihnachtsgebäck der verschiedensten Art entstanden: Von Kokosmakronen über Ausstecherle, Eisblumenplätzchen und Spritzgebäck bis hin zu Vanillekipferln reichte die Palette der Leckereien. Gemeinsam mit den Schülern, Lehrern und Erziehern genossen die Kinder nach getanenem „Werk“ ihre verdiente Stärkung. Aber auch für die im Kindergarten verbliebenen Kinder wurde gesorgt – für sie wurden Plätzchen in Dosen verpackt und mitgenommen. Viel Freude und Begeisterung machte sich bei allen 4 bis 6 jährigen Kindern breit, welche die spannende Abwechslung des Kindergartenalltags sichtlich genossen. Und so waren auch die Schülerinnen mit ihrem Projekt sehr zufrieden. Mit Feuer und Flamme sangen die Kinder abschließend das eingeübte Lied „In der Weihnachtsbäckerei“, mit dem sie sich zugleich bedankten und verabschiedeten.
Weihnachtsgottesdienst: "Das Licht des Sterns…“
Es ist schon Tradition geworden, dass das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg seine Schüler und Schülerinnen mit einem weihnachtlichen Schulgottesdienst in die Weihnachtsferien entlässt. An der Planung und Durchführung war vor allem die Erzieherunterstufe (FS1) beteiligt, aber auch Schüler und Schülerinnen anderer Klassen. Unter dem Motto: „Das Licht des Sterns – Wegweiser und Bote Gottes“ begeisterten sie unter anderem mit einem außergewöhnlichen Krippenspiel, Musik und Gesang. Die Ansprache zum Gottes-Dienst hielt der ehemalige Schüler Christian Hamm-Fehl, der mit frischen Worten an den wahren Sinn von Weihnachten erinnerte.
Praktikum in der Familie. Oberstufe der Kinderpflegerinnen organisierten Familiennachmittag am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg / Buntes Programm für Eltern und Kinder / Oberstufenschülerinnen leisten Halbjahrespraktikum einmal die Woche in Familien ab / Austausch über Verlauf des Praktikums
„Es war ein sehr schöner Nachmittag!“ waren sich die eingeladenen Eltern in ihrer Bewertung sehr
schnell einig. Sie bedankten sich herzlich für einen gelungenen und kurzweiligen Nachmittag im Schulgebäude auf der Bredde, zu dem die Oberstufe der Kinderpflegerinnen des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs eingeladen hatte.
Die Schülerinnen leisten ihr Praktikum einmal in der Woche bei den eingeladenen Familien ab. Dort betreuen sie die jeweiligen Kinder, die zum Teil auch unter 3 Jahren alt sind, für ein halbes Jahr. „Die Praktikumserfahrung ist integraler Bestandteil der Ausbildung und soll den Schülerinnen durch die intensive Erfahrung in den Familien möglichst gute Einblicke in das Berufsfeld und den Tätigkeitsbereich einer Kinderpflegerin geben.“ erläutert Fachlehrerin Christina Juckenack das Ausbildungsprinzip des Bildungsganges. In der Praxis werden die Schülerinnen betreut und angeleitet von den Sozialpädagogen des GBBK Christina Juckenack und Miriam
Schenke, welche die Eltern auch sehr herzlich im Schulgebäude auf der Bredde begrüßten. Ziel war es, einen Erfahrungsaustausch mit den beteiligten Eltern, Schülern und Lehrern herbeizuführen, um über positive Entwicklungen oder aber auch einzelne Schwierigkeiten während des Praktikums zu reden. Den Nachmittag hatten die Schülerinnen insgesamt selbstständig vorbereitet und erhielten dafür viel Lob. Neben Begrüßungs- und Abschiedsliedern, einem buntem Buffet durften natürlich auch Spielmöglichkeiten für die Kinder nicht fehlen. Diese konnten sich im Bällebecken, auf der Krabbelstraßen oder in der Kuschelecke vergnügen. Das Strahlen der begeisterten Kinder war denn auch die schönste Belohnung für die engagierten Schülerinnen. Aber auch die Glückwünsche von Standortleiter Lutz Schäfer für den gelungenen Abend durften die Schülerinnen zum Abschluss entgegen nehmen: „Hier hat die Oberstufe der Kinderpflegerinnen gezeigt, dass sie auf allen Ebenen hervorragende Arbeit leisten können!“
Gertrud-Bäumer-Berufskolleg: Förderverein formiert sich neu. Mitgliederversammlung wählte neuen Vorstand / Ehemaliger Schulleiter Dr. Hilse neuer Vorsitzender / Förderverein will Arbeit zum Wohl der Schüler wieder intensivieren / Wortmann-Mielke sagt volle Unterstützung bei der Arbeit zu
Sie sind ein wertvolles Gut an jeder Schule – die Fördervereine. Sie unterstützen die pädagogische Arbeit, verbessern die Ausstattung oder leisten schnelle Hilfe, wenn für Schüler in Not diese unbürokratisch erforderlich ist. Umso unangenehmer, wenn eine solche Arbeit ins Stocken gerät.
Dies war für einige Zeit am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg der Fall, denn Pensionierungen und andere Umstände hatten die Arbeit des Fördervereins dort vorübergehend gehemmt. Diesen Zustand beendeten am vergangenen Dienstag die Mitglieder des GBBK-Fördervereins in ihrer Mitgliederversammlung und gaben dem Vorstand fast durchweg neue Gesichter. Der neue Vorsitzende ist allerdings ein bekanntes Gesicht: Dr. Hans-Ulrich Hilse, ehemaliger Schulleiter des Berufskollegs, erklärte sich bereit, in neuer Funktion seiner alten Schule zur Seite stehen zu wollen. Als Vorsitzender wird er zukünftig die Geschicke des Fördervereins lenken und dabei für Schüler und Schule möglichst viel in Bewegung setzen. „Mir liegt das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg und seine Schüler seit Jahrzehnten am Herzen und ich freue mich, an dieser Stelle die positive Arbeit des Kollegiums und der Schule unterstützen zu dürfen!“ betonte Dr. Hilse nach seiner Wahl. Zunächst einmal wollen er und der neue Vorstand aber die Arbeit des Vereins neu aufstellen und die Mitgliederakquise in den Vordergrund stellen. Im zweiten Schritt soll dann durch verschiedene Aktivitäten der Kassenstand verbessert werden, um für Förderung und Unterstützung bessere Gestaltungsmöglichkeiten zu haben.
Dr. Hans-Ulrich Hilse darf bei seinen geplanten Vorhaben auf Rückhalt aus dem Kollegium und der Schulverwaltung hoffen. Als stellvertretender Vorsitzender und als Schriftführer stehen ihm Karsten Meininghaus und Holm Diekenbrock, beide als Studienräte am GBBK tätig, zur Seite. Die Kassenangelegenheiten liegen in den bewährten Händen von Christian Haase, der die „Verwaltungsriege“ am Berufskolleg leitet.
Besonders erfreut über das neu erwachte Engagement des Fördervereins zeigte sich Schulleiterin Ursula Wortmann-Mielke. „Es ist für unsere Schule und für die Schüler positiv, wieder einen voll arbeitsfähigen Vorstand zu haben, der sich dem Wohl des GBBK verschrieben hat!“ Hierfür wolle sie auch von ihrer Seite die notwendige Hilfe anbieten, sicherte sie im Rahmen der Versammlung zu. Dies nahm der neue Vorstand gerne auf und kündigte seinerseits an, schon bei der nächsten Lehrerkonferenz kräftig die Trommel für neue Mitglieder zu rühren.
Schulprojekt „trägt“ sich selbst: „Schulsani“-team bildet zum ersten Mal selbst Ersthelfer am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg aus2007 begonnenes Schulprojekt bleibt erfolgreich / Gute Kooperation mit dem DRK Kreisverband Altena-Lüdenscheid /
„Diesen Erfolg im Sinne der Sache habe ich mir nicht träumen lassen!“ lobte Frau Dr. Eva Zayc-Schmidt, Fachlehrerin für Gesundheit am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg die frischgebackenen Schulsanitäter und ihre Ausbilder. Bislang hatte das GBBK in enger Kooperation mit dem DRK Kreisverband Altena-Lüdenscheid Ersthelfer für den Schulalltag ausgebildet. Aber die Schulsanis der ersten Stunde Moritz Schöttke und Sebastian Volbert ließen sich damals nicht nur ausbilden, sondern traten auch dem heimischen DRK-Ortsverband Plettenberg bei, der sich bereits insgesamt über sieben junge Ehrenamtliche aus der Schülerschaft freuen kann. Inzwischen haben sie selbst die Ausbilderbefähigung zur Ersthelferausbildung erlangt und konnten nun ihre erlernten Fähigkeiten an die nachfolgende Generation weitergeben.
Ein langer Ausbildungsweg, der sich offensichtlich gelohnt hat, da die jungen frischgebackenen Kursleiter mit großem Elan und viel Freude die nachfolgende „Helfer-Generation“ schulten.
„Eine Millionen Schulunfälle ereignen sich in Deutschland jedes Jahr und da ist es für eine Schule, die zum Netzwerk der Gesundheitsschulen in NRW gehört wichtig, einen kompetenten Notfalldienst für Schüler und Lehrer von
Schülern und Lehrern vorhalten zu können!“, freut sich auch Standortleiter Lutz Schäfer überdas sehr erfreuliche Schülerengagement an seinem Schulstandort.
Er dankte Fachlehrerin Dr. Eva Zayc-Schmidt, die diese Initiative ins Rollen gebracht hat und intensiv betreut. Seit zwei Jahren hat das GBBK einen eigenen Schulsanitätsdienst und kann sich für dieses Schuljahr wieder über 19 neue Ersthelfer freuen.
Wie sehr sich der Schulsanitätsdienst inzwischen bewährt hat, machte Dr. Eva Zayc-Schmidt an den Einsatzzahlen deutlich: „Allein im letzten Schuljahr brauchten ca. 50 Schülerinnen und Schüler unseren Beistand sowie unsere Hilfe und wurden bestens vom Kühlen bei Verstauchungen, Messen des Blutdruckes bis hin zur Übergabe an Rettungsdienst und Notarzt von den Schulsanitäterinnen und –sanitätern versorgt!“ Diese Zahl zeige, dass das Projekt richtig und wichtig sei.
Schulsozialarbeit am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg 
Auch in diesem Jahr ist die Nachfrage an Schulplätzen am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg gleichbleibend hoch. So sind es insgesamt 1800 Schüler und Schülerinnen, die das Kolleg besuchen. Natürlich gibt es bei so hohen Schülerzahlen immer auch Probleme und Krisensituationen, die einzelne Schüler oder Klassengemeinschaften betreffen. Eine Lehrerstelle am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg wurde deshalb zur Verfügung gestellt, diesen Schwierigkeiten zu begegnen. Seit dem neuen Schuljahr hat das Kolleg Zuwachs durch die Schulsozialarbeiterin Frau Rudol bekommen, die in ihren ersten Wochen schon voll
im Einsatz war, denn die Nachfrage an Beratungsgesprächen ist enorm groß. Seien es Probleme mit Behörden, Eltern, Lehrern oder Mitschülern, in der Einzelfallhilfe wird immer versucht eine gemeinsame Lösung zu finden.
Diese ist als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht. Stark in Anspruch genommen wird auch das Sozialtraining für ganze Klassen, wobei die Stärkung der Klassengemeinschaft hier oft im Vordergrund steht. Aber auch Lernmotivation, Unterrichtsfähigkeit oder Berufsorientierung können Thema sein. „Ein besonderes Projekt im Rahmen der Berufsorientierung ist der Profilpass, an dem Freiwillige ihre Stärken erkunden und sich mit ihrer Biografie auseinandersetzen können“, so Frau Rudol. Gerade diese Arbeit eröffnet auch Lernschwächeren neue Perspektiven, da sie oft gar nicht wissen auf welchem Gebiet sie Talente aufweisen. Ein besonderer Anreiz ist hier das abschließende Zertifikat für Bewerbungsmappen.
Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Lüdenscheid:FO-Jahrgang spendet für Kinderhospiz

Der FO-Jahrgang hat in diesem Jahr am GBBK die Fachhochschulreife erhalten und dies gebührend gefeiert. Das Geld, was bei diesen Feierlichkeiten übrig geblieben ist, wurde
an das Kinderhospiz Balthasar in Olpe gespendet, was sich unheilbar kranken Kindern und Jugendlichen mit einer geringen Lebenserwartung widmet. „Wir hielten dies für eine sehr gute Idee,“ so der Schüler Sebastian Faber, „denn, wenn wir feiern und Spaß haben, dann wollen wir Kindern und Jugendliche, denen es nicht so gut geht wie uns, daran teilhaben lassen.“ Insgesamt hofft der FO-Jahrgang, mit der Spende andere Schüler und Schülerinnen daran zu erinnern, dass es Menschen gibt, die dringend unsere Unterstützung benötigen.
Verabschiedung von Hermann Morisse
Eigentlich kann man sich das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg ohne Hermann Morisse kaum vorstellen. Doch der beliebte Pädagoge hat das Pensionsalter erreicht und wurde am 23.06.2009 im Rahmen der Schuljahresabschlussfeier von Schulleiterin Ursula Wortmann-Mielke in den Ruhestand verabschiedet. 32 Jahre gehörte Hermann Morisse dem Kollegium des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs an und zählt somit zum Urgestein der Schule am Raithelplatz. Seit 1977 war er als Lehrer dort tätig. Im Zentrum seiner Arbeit stand immer schon die Ausbildung von Erziehrinnen und Erziehern. Seit 1993 war er als Fachleiter auch für diese Ausbildung verantwortlich. „Du hast Dich mit großer Fachkompetenz und Herzblut für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern eingesetzt und dabei immer aktuelle berufliche Entwicklungen berücksichtigt. Hierbei halfen die von Dir initiierten und mit großem Erfolg durchgeführten „Pädagogischen Foren“ genauso wie die intensive Kooperation mit den Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen. Du hast Dir auf allen Ebenen mit Deiner Fachkompetenz und Deinem Engagement großes Ansehen erworben“, so die Schulleiterin in Ihrer Ansprache.
Die große Beliebtheit des scheidenden Lehrers wurde auch in den Beiträgen des Kollegiums und der Schülerinnen deutlich, die sich in selbst getexteten Liedern an die vielfältige gemeinsamen Erfahrungen mit Hermann Morisse erinnerten, sich damit bei ihm bedankten und ihm zum Ruhestand gratulierten.
Herr Morisse hinterlässt sowohl im Kollegium als auch bei seinen Schülerinnen und Schülern eine große Lücke, aber seine Arbeit und seine Menschlichkeit haben Früchte getragen, die auch über das Ausscheiden hinaus in der Schule ihre Spuren hinterlassen. Entsprechend schloss Frau Wortmann-Mielke ihre Rede mit einem Zitat aus einem Lied der verstorbenen Kölner Sängerin Trude Herr: „Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier. Es hat seinen Platz immer bei Dir!“
Für all das und die erlebte Gemeinschaft im Kollegium bedankte sich der Neu-Pensionär. „Ich war immer gerne Lehrer und ich habe erfahren, dass es sich lohnt den Schülerinnen und Schülern zu vertrauen. Mein Vertrauen ist in 32 Jahren nur in ganz seltenen Fällen enttäuscht worden. Diese vertrauensvolle Beziehung ist die beste Grundlage für erfolgreiche pädagogische Arbeit“, fasste er eine Maxime zusammen, an die er sich immer gehalten hat und die ihn ausgezeichnet.
Warum sollte jeder zur Wahl gehen? Unterstufen von Kinderpflegern und Sozialhelfern nahmen Einladung der Abgeordneten Schulte und Schick gerne an / Besichtigung und intensive Diskussion im Düsseldorfer Landtag
„Gerade im Superwahljahr 2009 ist das Verständnis von politischen Abläufen in der Demokratie von besonderem Interesse!“ betonte Sieglinde Drees, Fachlehrerin für Politik am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg bei der Einführung gegenüber den heimischen Landtagsabgeordneten Hubert Schulte und Thorsten Schick im Düsseldorfer Landtag. Beide MdL hatten die Klassen zu einer politischen Bildungsfahrt nach Düsseldorf eingeladen, um den Schülern Einblick in die Arbeit des Landtags zu geben. Diese Möglichkeit nahmen die Schüler gerne an und konnten nach einer interessanten Führung durch das Landtagsgebäude mit Überblick über Funktion, Geschichte und Arbeit des Landtags mit den beiden Abgeordneten diskutieren. Die Schüler hatten viele Fragen zu unterschiedlichen Themen und mussten auf Antworten nicht lange warten. Ob zum neuen KIBIZ, zu Kopfnoten, zur aktuellen Wirtschaftskrise oder zur Abwrackprämie, Schick und Schulte gingen der Diskussion mit den Schülern nicht aus dem Wege.
So waren auch alle Beteiligten am Ende sehr zufrieden mit dem Tag: „Ich hätte nicht gedacht, dass Politik auch interessant sein kann und Politiker auch richtig!“ äußerte eine Schülerin als die Gruppe am späten Nachmittag wieder heimkehrte.
GBBK Lüdenscheid: 44% der Schüler/innen rauchen
Am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg zeigte eine Umfrage zu den Rauchgewohnheiten am Kolleg dringenden Handlungsbedarf, denn 44% der 1000 Schüler rauchen hier. Genauer gesagt sind es vor allem Schülerinnen, da der Großteil der Schülerschaft am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg weiblich ist. Die meisten Raucher findet man dabei in den Klassen, die bereits im Berufsleben stehen. Damit sich die Schüler Gedanken über ihr Handeln machen, wurde ein Nichtrauchertag veranstaltet. An diesem Aktionstag informierte die Schule gemeinsam mit verschiedenen Krankenkassen darüber, wie man von diesem Übel möglicherweise loskommt. Besonders gut angenommen wurden Entspannungsübungen mit autogenem Training und Fantasiereisen, welche im so genannten Snoozelen-Raum der Schule, einem besonderen Entspannungsraum, durchgeführt wurden. Aber auch der Tausch „Vitamin statt Nikotin“ schreckte nicht alle ab. Und so drückte so mancher Schüler seine Kippe freiwillig aus und erhielt dafür z.B. eine Möhre.
Hauptschulabschluss - Fehlanzeige? -Gertrud-Bäumer-Berufskolleg bietet noch die Möglichkeit für das Schuljahr 2009/10
Einigen Schülerinnen und Schülern wird es vielleicht erst jetzt bewusst, dass sie den angestrebten Hauptschulabschluss nach Klasse 9 in diesem Jahr wahrscheinlich nicht mehr schaffen. Da ist es gut zu wissen, dass das heimische Gertrud-Bäumer Berufskolleg für das kommende Schuljahr 2009/10 noch einige freie Plätze im Berufsorientierungsjahr für Interessierte anbietet.
Diese Schulform dient der Vorbereitung zur Aufnahme einer Berufsausbildung und soll Kenntnisse und Fertigkeiten in mehreren Berufsfeldern vermitteln. Am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg sind das die Berufsfelder Ernährung und Hauswirtschaft sowie Körperpflege. Während dieses Jahres ist es zudem möglich, den Hauptschulabschluss zu erwerben.
Weitere Informationen und Auskünfte können interessierte Schüler und Eltern beim GBBK in der Schulstraße erhalten. Telefonisch ist die Schule unter der Rufnummer 02391/54642 Montag bis Freitag 8 bis 13 Uhr zu erreichen. Weitere Informationen oder das Anmeldeformular sind auch im Internet unter www.gertrud-baeumer-bk.de erhältlich.
Berufsbezogenes Rückentraining am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg: Sporttherapeut gab Schülern der Fachoberschulklassen wichtige Informationen für das zukünftige Berufsleben
Die Stufe 11 der Fachoberschulklassen Gesundheit und Soziales am GBBK hatte in der vergangenen Woche eine interessante Veranstaltung zum Thema „Prävention von Rückenleiden am Arbeitsplatz“. Die Schüler dieser Klassen absolvieren integriert in ihre schulische Ausbildung ein einjähriges Praktikum im Bereich Gesundheits- oder Sozialwesen.
„Gerade in diesen Berufsbereichen müssen die Schüler in ihrem späteren Berufsleben mit erheblichen Belastungen des Rückens rechnen.“, so Fachlehrerin Dr. Eva Zayc-Schmidt. Deshalb lud Dr. Zayc-Schmidt im Rahmen ihrer Unterrichtsreihe „Prävention“ den Sporttherapeuten Christoph Niedermeyer vom Institut für Gesundheitssport „moveo“ zum Thema „Prävention von Rückenleiden am Arbeitsplatz“ ein.
Zunächst erläuterte er wie die Anatomie und Physiologie in Praxis und Theorie aussieht. Im Mittelpunkt stand dabei die Wirbelsäule und ihre Stärken und Schwächen. Dabei wurden insbesondere die typischen Belastungen im Beruf von Erziehern, Kranken- und Altenpflegern und ihre möglichen Folgen dagestellt. Zum Beispiel kommt es im Zuge des „Zusammensackens“ in der Haltung häufig zu Fehlhaltungen, welche die Bandscheiben sehr belasten. Der „Bandscheibenvorfall“ kann die sehr schmerzhafte Folge sein. Aber auch die statische Dauerbelastung der Schulter- Nacken – und Oberarmmuskulatur, wie sie gerade in diesem Berufsbereichen sehr häufig vorkommt, kann zu sehr schmerzhaften Verspannungen führen. Um diese und andere Beschwerden zu vermeiden, zeigte Niedermeyer anschließend, wie rückenfreundliche Arbeitshaltungen im späteren Beruf leicht umzusetzen sind und der Arbeitsplatz generell rückenfreundlich gestaltet werden kann.
Spielend einfach sind die einzelnen Entlastungsübungen für Nacken/Schulter, Kopf und ganzer Rücken, die dazu beitragen, Ausgleich für die beruflichen Belastungen zu erzielen. Hiermit kann dem Rücken vielfach unmittelbar sehr einfach eine hilfreiche und schnelle Entlastung gegeben werden.
Außerdem empfahl der Gesundheitsexperte zu gesunder Ernährung und Ausgleichsgymnastik und riet, regelmäßig Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen, Walken oder Radfahren als wichtige Ergänzung für ein gesundes Leben und Arbeiten zu praktizieren.
Am Ende der Veranstaltung waren Schüler und Lehrer sehr positiv beeindruckt: „Ich hätte nicht gedacht, dass manche Beschwerden durch falsches Verhalten so begünstigt werden und dass es teilweise so einfach ist, das zu verhindern!“, so eine Schülerin.
Auch Fachlehrerin Dr. Eva Zayc-Schmidt zeigte sich sehr zufrieden und betonte: „Aus Sicht der Schule ist es nicht nur wichtig, Schülerinnen und Schülern fachliches Wissen beizubringen, sondern auch die Gesundheit in den Fokus zu rücken, damit sie später nicht nur gesund bleiben, sondern auch die Ausfallzeiten in der Wirtschaft sinken!“
Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Lüdenscheid:Schüler sammeln für Kinderhospiz
Im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts der Klasse FS2A des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs haben die Schüler am 4. März das Kinderhospiz Balthasar in Olpe besucht. Durch die intensiven Eindrücke, die durch diesen Besuch entstanden, kam den Schülern die Idee, eine Spendenaktion innerhalb der Schule zu veranstalten. Mit großem Engagement wurde eine Informationsveranstaltung in der Pausenhalle organisiert, bei der in Bildern der Alltag im Kinderhospiz präsentiert wurde. Dabei wurde auch deutlich, dass sich die Finanzierung des Kinderhospizes zu 2/3 aus Spendengeldern zusammensetzt, die für den Erhalt des Hauses dringend benötigt werden. Die Initiative der Klasse wurde von der Schulleitung und dem Lehrerkollegium unterstützt, sodass sich das Kinderhospiz nun über einen Spendenbetrag in Höhe von 300€ freuen darf. Nähere Informationen zum Kinderhospiz Balthasar gibt es im Internet unter www.kinderhospiz-balthasar.de
Gertrud-Bäumer-Berufskolleg: Fachoberschulklassen besuchten die DITIB- Moschee
Im Rahmen des Religionsunterrichts besuchten die Klassen für Sozial- und Gesundheitswesen der Fachoberschule des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs die DiTiB-Moschee in Duisburg-Marxloh. Auf dem Programm stand die Besichtigung der im Jahr 2007 fertiggestellten Moschee und der vor kurzem eröffneten Begegnungsstätte. In einer einstündigen Führung durch die Räume der Moschee bekamen die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen einen Einblick in die Besonderheiten des islamischen Gebetsraumes. Die Besucher waren vor allem von der schlichten Innenausstattung und den schmückenden Ornamenten an Kuppeln und Wänden beeindruckt. Ein echter Hingucker war der große Kronleuchter, auf dem sich 99 Gottesnamen befinden. Mit fast 1400 Besucherplätzen zählt diese Moschee zu den größten Deutschlands.
Ein anschließender Besuch der Begegnungsstätte, in der die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, die osmanische Küche kennenzulernen, rundete diesen interessanten Aufenthalt ab.
Achtung: Theaterstück zum Thema Integration!
Der Arbeitskreis Integration (AKI) macht auf folgendes Theaterstück aufmerksam:Stefanie integriert die Öztürk`s von Murat Isboga Aufführung am Freitag, 12.06.2009
im Kulturhaus Lüdenscheid
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Ende: ca. 21.15 Uhr, Eintrittspreis: 7 Euro
Theaterstück:Ali Öztürk, aus der zweiten Generation der Türken in Deutschland, geht mit Stefanie, der Freundin seiner Tochter, eine Wette ein und verliert diese. Nun hat Stefanie das Recht, eine Woche lang in dieser Familie zu wohnen und Ali Öztürk die deutsche Sprache und Kultur beizubringen. Sie wird am Ende der Woche einen Deutsch- und Goethe-Test mit Herrn Öztürk machen, den Herr Öztürk bestehen muss. Es geht um Integration, um gemeinsame Probleme von Deutschen und Türken und um die Ironie, was passiert, wenn Herr Öztürk jedes auf Türkisch gesprochene Wort oder Lied in die deutsche Sprache übersetzen soll. Außerdem beleuchtet es die Einwanderungsgeschichte.
Vorverkaufsstellen:Ideal Bildungszentrum Lüdenscheid und Werdohl, Viertäler Bildungsverein Plettenberg, Lüdenscheider Nachrichten Ticketservice und Kulturhaus Lüdenscheid
Weitere Infos unter: 0176 874 170 36
Nach Gesprächen mit Murat Isboga empfehlen wir dieses Stück für unsere SchülerInnen! Plettenberg, 7.5.2009, U. Zenk
Baby-Computer zeigt Zeit nach der Geburt realistisch. Donum Vitae beriet am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg / Teenie-Schwangerschaften sind immer wieder ein Problem bei jungen Schülerinnen / Oft fühlen sich Betroffene allein gelassen / Veranstaltung stieß auf großes Interesse 
Praxisorientierung wird am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in allen Fachbereichen groß geschrieben. Dies ist aber nicht nur als Vorbereitung für das spätere Berufsleben von Wichtigkeit, sondern auch als Hilfestellung für das „normale“ Leben.
So lud die Fachlehrerin Dr. Eva Zayc-Schmidt in der vergangenen Woche die Sozialpädagogin Martina Kluge in die Stufe 11 der Fachoberschule für Gesundheit – und Sozialwesen und die Berufsfachschule Körperpflege ein. Im Rahmen des Biologie- und Gesundheitswissenschaftsunterrichtes stand das Thema „Sexualbiologie“ auf dem Lehrplan. „Vielfach ist es erstaunlich, wie gering oder ungenau das Wissen der Schülerinnen über Vorgänge im weiblichen Körper und Verhütung ist!“ so Dr. Zayc-Schmidt. „Oft fühlen sich Schülerinnen bei diesem Thema allein gelassen und unter Druck gesetzt, obwohl es wirklich gute Informationsangebote gibt.“
Dass dies so ist, konnten die Schülerinnen der beiden Klassen bei der Vertreterin von „Donum Vitae“ sehen, denn die Sozialpädagogin Martina Kluge informierte nicht nur sach- und fachkundig, sondern ging auch intensiv und verständnisvoll auf Fragen sowie Unsicherheiten ein. Ihre zahlreichen Erfahrungen aus jahrelanger Beratungstätigkeit machten ihre Darstellungen nicht nur sehr glaubwürdig, sondern auch für die Klassen nachvollziehbar. Kein Wunder, dass Martina Kluge auf reges Interesse traf und sich mit zahlreichen Fragen konfrontiert sah. Fachlehrerin Zayc-Schmidt freute sich denn auch über die große Anteilnahme ihrer Schülerinnen: „Dieser Themenbereich ist heute nicht mehr so sehr ein gesellschaftliches Tabu, sondern vielmehr fühlen viele Jugendliche den Druck, alles zu wissen und alles zu können!“ Dies bestätigte auch die Sozialpädagogin: „Ich mache häufig die Erfahrung, dass junge Mädchen und Frauen glauben, ein Baby sei die Lösung ihrer Probleme in Familie oder Schule - oft mit traurigen Folgen.“
Um deutlich zu machen, was ein Baby wirklich bedeutet, brachte Martina Kluge für die Schülerinnen ein besonderes Angebot mit. Ein Baby-Computer zur Mitnahme nach Hause kann an interessierte Schülerinnen über ein Wochenende mitgegeben werden. Die Babypuppe zeigt sehr realistisch, wie Babies sich Tag und Nacht nach der Geburt verhalten und welche Belastung das im Einzelnen darstellt. „Dies soll zeigen, was ein Kind wirklich für eine Verantwortung bedeutet und dass es keine „Alternativlösung“ sein kann, um einen Partner zu binden oder auf eine Ausbildung zu verzichten!“ betonte Fachlehrerin Dr. Zayc-Schmidt abschließend.
Ostereiersuchen am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg: Schülervertretung am GBBK lässt Ostereier im geschmückten SV-Raum suchen / Erlöse für die Abschlussfeier der Klassen im Juni / Mehrere Hundert Eier wurden gefärbt und künstlerisch gestaltet
Nach einer erfolgreichen Nikolausaktion im Dezember und einer ebenso geglückten „Valentinsrosenverteilung“ im Februar, wo Schüler ihnen am Herzen liegenden Mitschülern (und Lehrern) mit Schokonikoläusen und Rosen eine Freude bereiten konnten, startet die Schülervertretung am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg nun mit ihrer Ostereiersuchaktion voll durch. „Wir möchten ein weiteres Highlight für ein buntes und aktives Schülerleben setzen.“ so Schülersprecherin Angela Corica aus der Fachschule für Sozialpädagogik. So machte sich die Schülersprecherin und ihr Team aus betreuenden Lehrern, Klassensprechern und interessierten Schülern der einzelnen Klassen an die Arbeit, um dem Osterhasen einen feudalen Einzug in das Schulgebäude auf der Bredde zu ermöglichen. Der Schüleraufenthaltsraum wurde österlich und frühlingshaft schön gestaltet und es wurden mehr als 250 Eier versteckt. Die aus der Schülerschaft gewünschte Aktion fand denn auch großen Anklang als in der letzten Schulwoche jeweils in den Pausen Klassenweise gesucht werden durfte. So wurden die nahenden Ostertage mit dieser fröhlichen Gemeinschaftssuchveranstaltung schon einmal begrüßt. Die Einnahmen aus dem vorösterlichen Spektakel sollen in die Schülervertretungskasse fließen, damit bei der Verabschiedung der Abschlussklassen im Juni eine ansprechende Feier ausgerichtet werden kann.
Bilder der Ostereiersuchaktion |
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4. Fifty-Fifty-Exkursion im Schuljahr 2008/09:Besuch des Cuno-Kraftwerkes in Herdecke
23 Schüler/innen und drei Lehrende des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs steuerten im Rahmen des Fifty-Fifty-Projekts den nahegelegenen Ort Herdecke an der Ruhr an. Dort erwartete sie bereits Herr Perschau, Energieberater der Lüdenscheider Stadtwerke und klärte die interessierten Zuhörer über die Möglichkeiten der Energieeinsparung in Privathaushalten auf. Lehrer/innen und Schüler/innen staunten nicht schlecht, dass 22% des Gesamtenergieverbrauches für das Kühlen und Gefrieren von Lebensmitteln benötigt wird. Hier fragte man sich, ob es nicht sinnvoller sei, Lebensmittel häufiger frisch zu erwerben und direkt zu verarbeiten, statt sie zuhause gefroren zu lagern. Neben richtigem Heizen, Lüften und Wärmedämmmaßnahmen ist auch die Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte von Bedeutung. Hier helfen Energieeffizienzlabels weiter. Richtige Energiefresser sind Handys und Unterhaltungsgeräte. Herr Perschau zeigte, dass allein der Stand-by-Verbrauch von Fernseher und Co ca. 20 % des Gesamtenergieverbrauchs verschlingt – Tendenz steigend.
Neben der Energieeinsparung in privaten Haushalten und Schulen wurde die energieeffiziente Elektrizitätsgewinnung thematisiert. Noch ist es leider nicht möglich, den elektrischen Strom nur aus regenerativen Quellen, wie Sonnenenergie und Wasserkraft, zu gewinnen. Für die nächsten 50 Jahre werden wir auch auf fossile Brennstoffe, wie Erdgas, Kohle und Erdöl zurückgreifen müssen. Also stellt sich die Frage, welcher dieser Energieträger der effizienteste ist.
Ein Beispiel für energieeffiziente Elektrizitätsgewinnung ist das Cuno-Kraftwerk, das 1908 als Kohlekraftwerk in Betrieb ging und mehrfach modernisiert wurde. Seit 2007 das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk ans Netz angeschlossen wurde, war es möglich den Wirkungsgrad von ca. 35% auf 60% zu steigern. Eine noch bessere Effizienz kann die Kraft-Wärme-Kupplung erzielen. Wenn man eine solche Anlage in der Nähe einer Siedlung errichtet, dann ist es möglich, die neben der Elektrizität entstehende Wärmeenergie über ein Fernwärmenetz Haushalten und Industrie zur Verfügung zu stellen. Das Cuno-Kraftwerk betreibt entsprechend zwei Blockheizkraftwerke, die u. a. eine nahegelegene Siedlung mit Wärme versorgen. Zum Abschluss wurde die Gruppe mit Helmen und Kopfhörern ausgestattet über das Gelände geführt und konnte sich alles noch einmal begutachten. Und das Fazit des Tages? „Wir haben heute gelernt, dass wir schon mit geringem Aufwand Energie einsparen können. Und das tut nicht nur der Umwelt, sondern auch unserem Geldbeutel gut, “ so eine Schülerin.
Vortrag: Energie einsparen im Haushalt (Herr Perschau). |
Die Gruppe auf dem Gelände. |
Hinter dem Gehäuse links befindet sich die Dampfturbine. |
Zentrale Leitstelle. |
Beratung am Gertrud-Bäumer Berufskolleg in Lüdenscheid: Beratungsgespräche an Schulen sind unerlässlich
„So etwas gab es doch zu meiner Zeit auch nicht!“, mag manch einer abwehren wollen. Doch gerade heute ist Beratung durch qualifizierte Fachkräfte an Schulen unerlässlich. Um Lernen zu können braucht man schließlich einen klaren Kopf, also Konzentration und ein gewisses Maß an Entspannung. Wer voll angestauter Probleme, Stress, Angst oder Wut zum Unterricht erscheint, macht sich dagegen das Leben und Lernen schwer. Beratungsgespräche wirken hier wie ein Ventil und tun gut. Das liegt auch daran, dass hier ein neutraler Ansprechpartner mit Schweigepflicht sitzt, der keine Ratschläge von außen geben will, wie das Freunde, Bekannte und Eltern tun. In professionellen Beratungsgesprächen geht es vielmehr darum, dass die Schüler und Schülerinnen ihren Standpunkt finden und eine Lösung, die wirklich ihre eigene ist. Der Leidensdruck, der Schüler dazu bringt Beratung in Anspruch zu nehmen, ist dabei vielfältiger Natur. Es können Probleme in der Schule sein, z.B. mit Lehrern, Mitschülern, Prüfungen, Mobbing etc. Genauso können aber auch außerschulische Probleme das Lernen beeinträchtigen, seien es Konflikte mit den Eltern, Drogenkonsum, Wut- oder Angstbewältigung, psychische Probleme, Schlafstörungen, Schwangerschaft usw. Da der Bedarf hoch ist, stehen in Lüdenscheid Dagmar Alfes, Yvonne Lasitza und Rüdiger Drallmeyer und in Plettenberg Claudia Rademacher zu festen Präsenzzeiten zur Verfügung, bieten aber natürlich auch individuelle Gesprächstermine an.
Bei Bibliothekstagung in Arnsberg fand Kooperationsprojekt zwischen Gertrud-Bäumer-Berufskolleg und der Stadtbücherei Plettenberg viel Anerkennung / Auch Landesregierung unterstützt Kooperation im Rahmen des Projektes „Bist du auch lesekalisch? – Sprach – und Leseförderung im Elementarbereich“ 
Christiane Flick-Schöttler von der Plettenberger Bibliothek und Christina Wilhelmi vom Gertrud-Bäumer-Berufskolleg zeigten sich sichtlich zufrieden nach ihrer gelungenen Projektvorstellung in Arnsberg. Dort präsentierten die Plettenberger Büchereileiterin und die Fachlehrerin für Deutsch ihr Kooperationsprojekt zur Sprach- und Leseförderung im Elementarbereich, das sie im vergangenen Herbst gemeinsam durchgeführt hatten. Viel Lob und Ermunterung bekamen beide im Rahmen der Bibliothekstagung für ihr Engagement, das auch von der zuständigen Dezernenten sehr positiv herausgehoben wurde.
Im Rahmen des Projektes „Bist du auch lesekalisch? Sprach – und Leseförderung im Elementarbereich“ unterstützt durch die Landesregierung NRW initiierte die Stadtbücherei Plettenberg ein Kooperationsprojekt mit dem Gertrud-Bäumer-Berufskolleg. Dort wurde sie von Christina Wilhelmi, Fachlehrerin für Deutsch, mit offenen Armen empfangen, da der Deutschunterricht im kombinierten Bildungsgang „Ausbildung Erzieher und Allghemeine Hochschulreife“ die Thematik „Bilderbücher, Sprach- und Leseförderung“ vorsieht. Hier sollen sich die Schüler mit verschiedenen Beurteilungskriterien wie Inhalt, Aufmachung, Textmenge und Material für die einzelnen Altersgruppen von Kindern vertraut machen.
Gemeinsam machten sich Christiane Flick-Schöttler und Christina Wilhelmi an die Ausarbeitung eines gemeinsamen Projektes. Inhalt des kooperativen Konzeptes ist zunächst die Vorstellung des Medienangebotes speziell für Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter in der Plettenberger Bibliothek. In kleineren Arbeitsgruppen beschäftigen sich dann die Schüler mit verschiedenen Medien insbesondere Bilderbüchern und erstellen einen „Werbetext“, der Eltern und Kinder neugierig machen soll. Anschließend findet eine intensive Darstellung und Präsentation des jeweiligen Mediums vor allen Beteiligten statt.
„Für die spätere Berufspraxis der Schüler im Kindergarten ist es sehr wichtig, das gute und spannende Vorlesen zu erlernen und trainieren, um Kindern möglichst früh Spaß am Lesen zu vermitteln und sie dadurch in ihrer Sprach-und Lesekompetenz zu fördern!“ so Wilhelmi und Flick-Schöttler. Hierzu findet dann zusätzlich ein Seminar „Lesekompetenz“ mit einer speziell geschulten Referentin statt. Die Schüler können dann am sogenannten „Tag des Vorlesens in den Kindergärten“ ihre neu erworbenen Kompetenzen zum Präsentieren von Medien in der Praxis anwenden und reflektieren.
Mit diesem Konzept, das auch im Rahmen des Projektes der Landesregierung „Bist du auch lesekalisch? - Sprach- und Leseförderung im Elementarbereich“ gefördert wurde, bekamen das GBBK und die Stadtbücherei große Anerkennung in Arnsberg. Ermutigung für Christina Wilhelmi und Christiane Flick-Schöttler, solche Kooperationen auch in Zukunft weiter voran zu treiben.
20 Schulsanitäter am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg 2007 begonnenes Schulprojekt bleibt erfolgreich / Gute Kooperation mit dem DRK Kreisverband Altena-Lüdenscheid / Würdigung der ehrenamtlichen Tätigkeit
„Nun ist unsere Schule wieder ein Stück sicherer geworden!“, sagte Standortleiterin Stephanie Sperlich einleitend bei der Überreichnung der Urkunden am vergangenen Freitag, in denen die frisch ausgebildeten Ersthelfer am GBBK für ihr ehrenamtliches Engagement gewürdigt werden. „Eine Millionen Schulunfälle ereignen sich in Deutschland jedes Jahr und da ist es für eine Schule, die zum Netzwerk der Gesundheitsschulen in NRW gehört wichtig, einen kompetenten Notfalldienst für Schüler und Lehrer von Schülern und Lehrern vorhalten zu können!“, so die Standortleiterin. Sie dankte Fachlehrerin Dr. Eva Zayc-Schmidt, die diese Initiative ins Rollen gebracht und überaus intensiv betreut hat. Seit dem Schuljahr 2007 / 2008 hat das GBBK einen eigenen Schulsanitätsdienst. In Kooperation mit dem DRK Kreisverband Altena-Lüdenscheid und dessen Vertreter Hans-Werner Schnittger hat sich eine intensive Kooperation entwickelt. 18 neue Ersthelfer konnte Schnittger in diesem Jahr neu am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg ausbilden, die zusammen mit den drei „erfahrenen“ Helfern aus dem ersten Jahrgang den Lehrgang erfolgreich absolvierten. Aber nicht nur die Schule freut sich über soviel freiwilliges Engagement, auch der DRK- Ortsverein Plettenberg konnte inzwischen sechs ehrenamtliche Mitwirkende im DRK begrüßen.
Wie sehr sich der Schulsanitätsdienst inzwischen bewährt hat, machte Dr. Eva Zayc-Schmidt, Fachlehrerin für Gesundheitswissenschaften und Koordinatorin des Schulsanitätsdienstes an den Einsatzzahlen deutlich: „Allein in diesem Schuljahr brauchten bereits 32 Schülerinnen und Schüler unsere medizinische Hilfe und wurden gut und umsichtig vom Messen des Blutdruckes bis hin zur Übergabe an Rettungsdienst und Notarzt von den Schulsanitäterinnen und –sanitätern versorgt!“ Diese Zahl zeige, dass das Projekt richtig und wichtig sei.
Viele Anmeldungen am Beratungstag
Am Samstag, dem 24. Januar, standen die Türen des GBBK in Lüdenscheid wieder weit offen. Anlass war der diesjährige Beratungstag, der sehr großen Zulauf erfahren hat. Bereits vor 9 Uhr, dem offiziellen Beginn, fanden die ersten Beratungsgespräche statt und erst am frühen Nachmittag wurde es etwas ruhiger. Oft ging es darum, einen Weg zum Wunschberuf oder aber alternative Perspektiven zu entwickeln. Im Mittelpunkt standen zudem oft die Schulabschlüsse, die man an unserem Kolleg in Verbindung mit beruflicher Praxis erlangen kann. Besonderes Interesse zeigten die Besucher an den Bildungsgängen, die zu höheren Schulabschlüssen führen, nämlich der Fachhochschulreife (Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen) oder dem Vollabitur (Erzieher/-in und allgemeine Hochschulreife). Erfreulich ist, dass unser neues Bildungsangebot, eine dreijährige berufsbegleitende
Ausbildungsform innerhalb der Heilerziehungspflege, sich mittlerweile herumgesprochen hat. Insgesamt haben sich bereits etliche Schüler/-schülerinnen am GBBK angemeldet, wo sie aufgrund des neuen Online-Verfahrens Unterstützung erhielten.
Beratung nach Terminabsprache: Wer den Beratungstag am GBBK versäumt hat, kann sich an unser Schulbüro wenden und dort einen individuellen Gesprächstermin vereinbaren.
Anmeldungen bis Ende Februar: Diejenigen, die sich noch an unserem Kolleg anmelden wollen, können dies ab sofort vorrangig online (www.schueleranmeldung.de) durchführen, wobei die Schüler/innen die Zugangsdaten von ihrer derzeitigen Schule (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) erhalten. Alternativ ist eine Anmeldung über unser bisheriges Anmeldeformular weiterhin möglich.
Die Gelegenheit zur Anmeldung besteht bis Ende Februar. Danach können nur noch vereinzelt offene Plätze vergeben werden.
Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Lüdenscheid: Was macht guten Unterricht aus?
Hochkarätigen Besuch empfing das Kollegium des GBBK´s durch Professor Dr. Rainer Dollase von der Universität Bielefeld (Abteilung Psychologie). Dieser hielt einen Vortrag über guten Unterricht, wobei es im Wesentlichen um Ergebnisse der internationalen empirischen Unterrichtsforschung ging. Wer sich immer schon gewundert hat, warum Schüler/-innen früherer Jahrzehnte auch ohne handlungsorientierten Unterricht und trotz des heute so verpönten Frontalunterrichts zu selbständig denkenden Menschen geworden sind, der bekam hier eine Erklärung geliefert. Guter Unterricht hänge eben nicht von der „idealen Unterrichtsmethode“ ab. Vielmehr seien es Techniken der Klassenführung, die entscheidenden Einfluss auf den Unterrichtserfolg hätten. Ein Lehrer solle nicht nur die Fähigkeit zum Unterrichten mitbringen, sondern genauso zur Gruppenführung und zur Beeinflussung anderer. Dabei setzt Dollase auf Kounins bahnbrechende Studie zum „Classroom management“ und fordert schwungvollen, reibungslosen Unterricht durch einen Lehrer, der viele Vorgänge in der Klasse richtig wahrnehme, mehrere Abläufe gleichzeitig steuere und dabei noch den Gruppenfokus aufrecht erhalte. So sei es sogar möglich eine Schulklassengröße psychologisch zu reduzieren.
Weihnachten – Ein Fest des Friedens?!
Es ist schon fast Tradition geworden, dass das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg seine Schüler und Schülerinnen mit einem unter Mitwirkung interessierter Klassen vorbereiteten weihnachtlichen Schulgottesdienst in die Weihnachtsferien entlässt. Diesmal ging es um das Thema „Weihnachten – Ein Fest des Friedens?!“. Während des Gottesdienstes, wurde schnell deutlich, dass Weihnachten, auch für Menschen in Deutschland, oft Unfrieden bedeutet. Solange es Kriminalität, Selbstmord, Mord, Kindesmisshandlung, Depressionen etc. gibt, leben wir nicht wirklich im Frieden. Aber auch ganz banale Familienstreitereien, ausgelöst vom Stress der Vorweihnachtszeit und dem Druck das perfekte Familienfest abliefern zu müssen, entsprechen nicht dem Sinn des Festes, dem die Schüler und Schülerinnen durch ein Rollenspiel, vorgetragene Lieder, Vorträge, Fürbitten etc. wieder näher kommen wollten.
Traditionelles Weihnachtsvolleyballturnier beim Gertrud-Bäumer-Berufskolleg. Sportliches Event bildete den Jahresabschluss am GBBK / Schülern und Lehrern hatten auch in diesem Jahr viel Spaß / 10 Mannschaften der verschiedenen Klassen traten Donnerstagnachmittag gegeneinander an
Das vorweihnachtliche Volleyballturnier am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg hat schon lange Tradition. Zehn Mannschaften aller Bildungsgänge und des Lehrerkollegiums treten alljährlich gegeneinander an und anstelle des alltäglichen schulischen Miteinanders stehen Teamfähigkeit und sportlicher Ehrgeiz auf dem Programm. Und auch diesmal hatten alle Beteiligten wieder viel Spaß an dem sportlichen Wettkampf.
Hauptverantwortliche für Vorbereitung und Durchführung Sportlehrerin Kornelia Daniel freute sich über die überaus rege Teilnahme am Turnier: „Obwohl wir seit einigen Jahren das Turnier auf den Nachmittag verlegt haben, ist das Interesse ungebrochen groß, so dass nicht alle interessierten Klassen teilnehmen konnten! Hier zeigt sich, dass Schüler durchaus auch über den Schulalltag hinaus sehr gut motivierbar sind!“
Auch Standortleiter Lutz Schäfer zeigte sich sehr zufrieden mit dem traditionellen Jahresabschluss: „Wichtig ist, dass alle Beteiligten einen fröhlichen Nachmittag verbringen konnten und dass das Miteinander in den Klassen und in der Schule insgesamt gestärkt wurde!“ Besonders dankbar hob Schäfer das langjährige Engagement von Kornelia Daniel für das Volleyballturnier hervor, die damit Schülern und Lehrern ein besonders schönes Ereignis „schenke“. „Auch die Versorgung mit selbstgemachten Leckereien von Schülern und Lehrern aus der Hauswirtschaft trägt alljährlich zu einem guten Gelingen bei und muss entsprechend gewürdigt werden!“ so der Standortleiter.
Als Sieger konnten diesmal zwei Teams vermeldet werden, denn am Ende des Turniers hatte die außer Konkurrenz spielende Mannschaft des Lehrerkollegiums die Nase vorn. Deshalb konnte die Mannschaft der Oberstufe der Fachschule für Sozialpädagogik PFS 2 sich als zweiter Turniersieger freuen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Integrationsklasse Berufsfachschule Hauswirtschaft (PBF1I) und die Klasse 12 des Kombinationsbildungsganges Allgemeine Hochschulreife / Ausbildung Erzieher (PEA 11).
Seniorengruppe des Johannes-Busch-Hauses zu Gast beim Gertrud-Bäumer-Berufskolleg. Gemeinsames Kochen mit Menschen mit Behinderungen und Schülern / Praktikumsvorbereitung für die angehenden Sozialhelfer des GBBK / Auch vorweihnachtliches Gebäck stand auf dem Programm
Dass der zukünftige demographische Wandel in der Gesellschaft eine deutliche Veränderung mit sich bringen wird, ist inzwischen allgemein bekannt. Dass er aber Menschen mit Behinderungen ebenso betrifft, wird bislang wenig gesellschaftlich diskutiert.
Dieser Thematik nimmt sich die Seniorengruppe des Johannes-Busch-Hauses unter Leitung von Birgit Krömer an. Um Menschen mit Behinderung auch nach dem Arbeitsleben in der geschützten Werkstatt Aktivitäten zu ermöglichen, bietet sie Freizeitgestaltung wie z.B. Ausflüge u.ä. an.
Kürzlich besuchte die Gruppe das GBBK auf der Bredde und gestaltete mit Schülern der Oberstufe der Sozialhelfer einen gemeinsamen Kochvormittag in den Küchen des Berufskollegs. Unter Leitung von Fachlehrerin Marianne Lopatenko keierten die etwas anderen Besucher der Schule und die Schüler vielfältige Gerichte, wie z.B. Chop Suey mit Reis, Pizza, Waffeln, Obstquark, Salate und auch weihnachtliche Plätzchen.
Die Besucher und die Schüler hatten sichtlich Freude beim Zubereiten der verschiedenen Speisen und in kürzester Zeit war alles von vielen helfenden Händen fertiggestellt. Gemeinsam wurde dann in gemütlicher Runde das Ergebnis verspeist.
„Die Schüler der Klasse werden in ihrem Praktikum im Januar in Einrichtungen wie dem Johannes-Busch-Haus ihren „Dienst“ tun und es ist schön, dass wir hiermit eine Vorbereitung bieten können, die zugleich allen soviel Spaß gemacht hat!“ so Fachlehrerin Marianne Lopatenko. Das gemeinsame Kochen baue Berührungsängste und Vorurteile ab, so dass gemeinsames Miteinander als Bereicherung und nicht als Zwang empfunden werde. Die Sozialhelfer absolvieren im Rahmen ihrer zweijährigen Ausbildung drei Praktika, unter anderem auch in Einrichtungen mit Menschen mit Behinderungen.
Zufrieden kehrten die Besucher am frühen Nachmittag zufrieden zurück ins Johannes-Busch-Haus und Marianne Lopatenko und Birgit Krömer hoffen, dass es in Zukunft häufiger die Möglichkeit zur Zusammenarbeit geben wird. Dies ist nicht nur im Sinne der Schüler, sondern auch für die Senioren der Menschen mit Behinderungen ist es eine positive Möglichkeit der Freizeitgestaltung.
Gertrud-Bäumer -Schüler auf politischer Bildungsfahrt in Berlin Fachoberschulklasse des GBBK folgte Einladung des Bundestagsabgeordneten Hartmut Schauerte gern / Neben Reichstagsbesichtigung stand auch Besuch im KZ Sachsenhausen an
Am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg ist es schon lange Tradition, den Schülern regelmäßig auch einmal einen Blick über den Tellerrand des Schulalltags zu ermöglichen. Vor kurzem wurde im Rahmen einer Studienfahrt die Gelegenheit genutzt, um Einblicke in Funktion und Bedeutung des Bundetages zu gewinnen.
„Viele Entscheidungen, die in Berlin getroffen werden, sind für Menschen in Deutschland von Bedeutung!“ betont Standortleiter Lutz Schäfer, der die Fahrt als Fachlehrer für Politik begleitete. Schäfer sieht die Schule in der Pflicht, dass Schülerinnen und Schüler Einsichten in die demokratischen Gepflogenheiten des Parlamentarismus und der bundesstaatlichen Ordnung erwerben können. „Wir möchten schließlich, dass Schüler auch die Rechte und Pflichten eines Bürgers wahrnehmen können!“ so Schäfer.
So konnten die Schüler bei einer Führung durch das Reichstagsgebäude Einblick in die verschiedenen Abläufe und Funktionen des Deutschen Bundestages erhalten. Dem schloss sich ein Gespräch mit dem persönlichen Referenten des Bundestagsabgeordneten Hartmut Schauerte an. Schauerte, der zugleich Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist, musste den aktuellen Schatten der Wirtschaftskrise Tribut zollen und war aufgrund der momentanen Lage kurzfristig verhindert und so vertrat ihn sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Phillip Riedel.
Aber auch Riedel konnte gute Übersicht über die Tätigkeiten eines MdB geben und so staunten die Schüler nicht schlecht über die „Terminflut“ im Kalender der Volksvertreter.
Dem Besuch des Reichstagsgebäudes schloss sich die Besichtigung des Holocaustmahnmals für die ermordeten Juden in Europa in der Mitte Berlins an. Während die Schüler die Gestaltung der Gedenkstätte lebhaft diskutierten, förderte der Besuch des darunter liegenden Ortes der Information viel Erschütterndes über die Schicksale von Juden während des Nationalsozialismus in Europa zu Tage.
Thematisch mit dem Besuch der Gedenkstätte eng verknüpft war am darauf folgenden Tage der Besuch des nahe bei Berlin liegenden ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen. Hier wurden die aufgenommenen „Fakten“ des Vortages bedrückend „fühlbar“. Eine Schülerin äußerte: „Wenn man diese brutale Menschenverachtung so hautnah miterlebt, weiß man erst wieder zu schätzen, wie gut wir es in unserer Demokratie mit Menschenrechten und Mitbestimmung haben!“
Das Programm beschloss am letzten Tag die Besichtigung des Medizinhistorischen Museums der Charite'. Hier wird anhand von zahlreichen menschlichen und technischen „Ausstellungsexponaten“ anschaulich medizinische Geschichte dargestellt. Dieser spannende Einblick ließ die Schüler sichtlich beeindruckt und zufrieden die Heimreise antreten.
Der Arbeitskreis Integration hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, integrationsförderliche Aktivitäten für das GBBK zu planen.
Wie schon im letzten Jahr findet am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien ein Schul-Kino-Event zum Thema Integration in Kooperation mit dem Plettenberger Weidenhof Kino statt: Leroy (von Armin Völckers, Deutschland 2007)
Im Mittelpunkt steht der 17-jährige Berliner Schüler Leroy: Deutsch, kultiviert, gut erzogen - und schwarz. Er spielt Cello und geht in Ausstellungen, anstatt HipHop zu machen und Basketball zu spielen. Das einzig "Coole" an ihm ist sein riesiger Afro-Look. Trotz fehlender Coolness und eines übernatürlichen Talents für Ungeschicklichkeiten jeglicher Art passiert das Unbegreifliche: Leroy erweckt die Aufmerksamkeit der süßen Eva. Doch das Glück der beiden wird auf eine harte Probe gestellt. Denn Evas Familie entpuppt sich als rechtsradikal und ihre fünf humorlosen Skinhead-Brüder verprügeln am liebsten Schwarze. Aber Leroy kämpft um Eva und so erfährt die Black Power-Bewegung der 70er Jahre ein Revival der ganz besonderen Art.
Weitere Infos: http://www.kino.de/kinofilm/leroy/99260.html
Wann? Freitag, 19.12.2008, Beginn: 10.30 Uhr
Wo? Kino Weidenhof Plettenberg
Wer kann teilnehmen? Verbindlich angemeldete Klassen mit ihren Lehrern laut Plan
Eintritt: 3.50 Euro
Das Kino fasst maximal 218 Personen.
Die Anmeldeliste hängt vor dem Lehrerzimmer (Plettenberg) aus.
Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen, so dass wir das Kino füllen können!
Gertrud-Bäumer-Berufskolleg-Lüdenscheid:Kinder machten Pferdeführerschein
An einem Seminar der besonderen Art nahmen in den letzten Wochen 12 Erzieher im Anerkennungsjahr teil. Dabei lernten sie gemeinsam mit verhaltensauffälligen Kindern des Schwerter Netzes viele Dinge rund ums Pferd kennen. Ziel des Seminares war es, den therapeutischen Wert von Tieren, in diesem Fall Pferden zu erfahren und sie als Co-Trainer zu verstehen. Wie groß der Einfluss der Pferde war, konnte man bereits innerhalb des Seminars erfahren, was für die Erzieher 20 Stunden umfasste. Schon in dieser kurzen Zeit blühten schüchterne, wenig selbstbewusste Kinder auf, hielten hyperaktive Kinder durch die Sachorientierung am Pferd Grenzen ein oder verhielten sich sozial auffällige Kinder rücksichts- und verantwortungsvoll. Diese Erfolge versprach der ganzheitliche Umgang mit dem Pferd, wie er in dem Offenstall der Familie Marquart in Schwerte-Wandhofen üblich ist. „Wir verstehen Pferde nicht als Sportgeräte“, so Reitlehrerin Wibke Marquart, „sondern in erster Linie als Lebewesen, mit Bedürfnissen
und besonderen Fähigkeiten.“ Und getreu diesem Prinzip führten Wibke Marquart und Diana Grundhoff (beides Lehrerinnen am GBBK) dieses Seminar durch. Sie zeigten den Kindern, wie man Pferde putzt, sie füttert, führt, sich in sie einfühlt und sie reitet. Auch das einsammeln von Pferdeäpfeln blieb den Kindern nicht erspart. Trotz des teilweise schlechten Wetters war die Stimmung stets gut und die Kinder waren aufgrund der Erfolgserlebnisse und der Zuneigung, die sie durch das Verhalten der Tiere erfahren haben, hoch motiviert. Als krönenden Abschluss erhielt jedes Kind für sein Engagement einen Pferdeführerschein. Und wie empfanden die Erzieher das außergewöhnliche Seminarangebot? „Die Erfolge des therapeutischen Reitens waren anhand der Verhaltensänderung der Kinder so verblüffend wahrnehmbar, dass wir diese Form der Förderung unbedingt weiter durchführen wollen!“, so der Grundtenor.
Eine großartige Bilanz – Fast 300 Blutspender/innen an den Berufskollegs am Raithelplatz
Die volljährigen Schülerinnen und Schüler der beiden Berufskollegs am Raithelplatz hatten zum wiederholten Male die Gelegenheit beim Blutspendedienst-West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit ihrer Blutspende anderen Menschen zu helfen. Dazu stand 5 Tage lang ein Blutspende-Mobil bereit. Innerhalb dieser Zeit spendeten fast 300 Schüler und Schülerinnen des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs und des Berufskollegs für Technik Blut für ihre Mitmenschen.
Der Blutspendedienst hatte den Weg nach Lüdenscheid gerne auf sich genommen, da Blutspenden ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung von Patienten darstellt. Um die Jugend anzusprechen, werden gerne Schulen besucht. Die Erfahrung zeigt, dass viele Schüler
und Schülerinnen stolz sind, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen zu können. Tatsächlich kann eine einzige Blutspende bis zu drei Menschen helfen. Dies liegt an der Auftrennung jeder „Vollblut“-Spende in drei Bestandteile: Rote Blutkörperchen, Blutplättchen und Blutplasma. Diese Bestandteile können unabhängig voneinander bei unterschiedlichen Krankheitsbildern eingesetzt werden.
Neben Schülern und Schülerinnen, die schon Erfahrungen mit dem Blutspenden hatten, sind auch wieder viele Neulinge hinzugekommen. "Ich war neugierig und wollte wissen, wie es ist, Blut zu spenden", erklärte eine Schülerin. Immer wieder bestätigten die Schüler und Schülerinnen dabei die Schmerzlosigkeit des Eingriffes: „Wir würden es wieder tun, denn es tat gar nicht weh“.
Berufsbegleitende Ausbildung zum Heilerziehungspfleger am GBBK in Lüdenscheid – Pilotklasse berichtet über erste Erfahrungen
Seit diesem Jahr ist es am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Lüdenscheid möglich, die dreijährige Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger/in auch berufsbegleitend zu absolvieren. Im Märkischen Kreis gibt es dies bisher noch an keinem anderen Berufskolleg. Statt der sonst üblichen Vollzeitschulform mit mehrwöchigen Praktika, sieht es die neue Ausbildungsform vor, dass die Studierenden von Anfang an mit mindestens einer halben Stelle, d.h. ca. 20 Stunden pro Woche, in Behinderteneinrichtungen beschäftigt sind und an 2 Tagen die Schule besuchen. Die Fachhochschulreife kann dabei weiterhin erlangt werden. Neben dem Interesse praktisch zu arbeiten und schnell zu erfahren, ob man sich für den richtigen Beruf entschieden hat, waren es teilweise auch finanzielle Gründe, die manch einen dazu bewogen haben, die berufsbegleitende Alternative zu wählen, denn natürlich wird sie im Gegensatz zur Vollzeitschulform vergütet. Trotz der langen Schultage, die einiges an Konzentration fordern, zeigt sich die erste Klasse, die diesen Weg gewählt hat, deutlich begeistert und hoch motiviert. „Zwar sind die beiden Schultage anstrengend, aber ich möchte sie nicht missen“, so eine Studierende, „denn sie bieten die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Eindrücke des Berufslebens und letztendlich auch über Ängste auszutauschen.“ Allgemein ist man sich einig, dass es ein gutes Gefühl sei, von Anfang an
als voller Mitarbeiter anerkannt zu werden und intensiven Einblick in eine Einrichtung zu erlangen. Aber die neue Ausbildungsform bietet noch mehr Vorteile. „Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, fällt uns das Lernen viel leichter“, äußerten sich einige Studierende. Andere lobten die Herausforderung, wirklich Verantwortung übernehmen zu können. Letztendlich sind es aber auch die Einrichtungen, die zufrieden sind, statt Praktikanten voll einsatzfähige Kräfte an der Hand zu haben, die den Tagesablauf, die Mitarbeiter und die Menschen mit Behinderungen wirklich kennen und so war es für die meisten der Klasse gar nicht so schwer, einen Ausbildungsplatz zu finden. Der Bedarf ist in jedem Fall vorhanden. Anmeldungen für den nächsten Jahrgang (Beginn August 2009) sind bereits jetzt am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg möglich.
Gertrud-Bäumer - Schüler und MVG-Auszubildende auf politischer Bildungsfahrt nach Düsseldorf, GBBK – Schüler nahmen Angebot der Märkischen Verkehrsgesellschaft gerne an / Besichtigung und intensive Diskussion im Düsseldorfer Landtag
Sowohl am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg als auch bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft ist es schon lange Tradition, den Schülern und Auszubildenden regelmäßig auch einmal einen Blick über den Tellerrand des Schulalltags beziehungsweise des Ausbildungsunternehmens zu ermöglichen. Vor kurzem wurde daher ein Besuch des Landtags in Düsseldorf genutzt, um Einblicke in Funktion und Bedeutung des Landesparlamentes zu gewinnen.
„Viele Entscheidungen, die in Düsseldorf getroffen werden, sind für uns wichtig!“ betont MVG–Geschäftsführer Gerhard Schmier. Deshalb lege man in seinem Unternehmen auch großen Wert darauf, dass die Auszubildenden hierzu ein Grundverständnis haben. Und hier trafen sich am vergangenen Mittwoch die Interessen mit denen des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs. Standortleiter Lutz Schäfer sieht die Schule in der Pflicht, dass Schülerinnen und Schüler Einsichten in die demokratischen Gepflogenheiten des Parlamentarismus und der bundesstaatlichen Ordnung erwerben können. „Wir möchten schließlich, dass Schüler auch die Rechte und Pflichten eines Bürgers wahrnehmen können!“ so Schäfer.
So wurde der mit 10 Auszubildenden besetzte Bus der MVG, darunter eine Auszubildende der Konzernschwester MST Mark-Sauerland Touristik GmbH, mit 25 Schülern der Stufe 12 des GBBK-Abiturjahrgangs ergänzt und fuhr nun „voll“ besetzt zum Landtag.
Hier hatten die wissbegierigen Lernenden der beiden Institutionen umfangreich die Gelegenheit, den Landtag zu
besichtigen. Einblicke in Architektur und Funktionsweise des 1988 direkt am Rhein erbauten Parlamentes wurden bei einer Führung umfänglich gegeben. Im Anschluss daran hatte die Gruppe aus dem Märkischen Kreis noch Gelegenheit, mit einem örtlichen Mitglied des Landtags zu diskutieren. Dabei waren Themen wie Rauchverbot, Kopfnoten und Wahlmöglichkeit ab 16 heiß umstrittene Themen.
Nach der Rückkehr zeigten sich die Initiatoren der Fahrt, Frauke Sinderhauf und Gerrit Gabler als kaufmännische Ausbilder der MVG sowie Karsten Meininghaus als Fachlehrer für Politik am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg sehr zufrieden. „Die Schüler hatten die Möglichkeit, sich mit politisch Verantwortlichen vor Ort über ihre Sicht der Dinge auszutauschen!“ Dies sei eine gute Erfahrung für alle gewesen.
Abitur oder Berufsausbildung? - am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Plettenberg geht beides gleichzeitig / Infoabend am 29. Oktober
Als Alternative zum Abitur am Gymnasium bietet das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg den Bildungsgang „Erzieher/-in und allgemeine Hochschulreife“ an. Dieser Bildungsgang bietet den Schülerinnen und Schülern die Chance der Doppel-Qualifizierung, d.h. sie erhalten die Möglichkeit sowohl das Abitur als auch den Berufsabschluss zur Erzieherin/zum Erzieher zu erwerben.
Drei Jahre dauert die theoretische Ausbildung (vergleichbar mit der gymnasialen Oberstufe), die pro Jahr ein Praktikum beinhaltet und am Ende mit der Abiturprüfung abschließt. Anschließend kann das Berufspraktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung absolviert werden (im Kindergarten, Jugendzentrum, Heim etc.), das zur Erlangung der staatlichen Anerkennung zur Erzieherin/zum Erzieher erforderlich ist.
Für alle Schülerinnen und Schüler, die Interesse an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben, stellt dieser Bildungsgang eine klare Alternative zum Abitur am Gymnasium dar. Diejenigen, die ein Studium im Bereich der Pädagogik anstreben (Lehramt, Sozialpädagogik etc.), können auf diesem Weg grundlegende Vorkenntnisse erwerben.
Na, neugierig geworden? Wer noch mehr über diesen Bildungsgang und seine Vorteile erfahren möchte erhält dazu die Gelegenheit.
Am 29. 10. 2008 findet um 18.30 Uhr im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in der Schulstraße 5 eine Informationsveranstaltung zum Bildungsgang „Erzieher/-in und allgemeine Hochschulreife“ statt. Sowohl Eltern als auch Schülerinnen und Schüler sind zu dieser Veranstaltung recht herzlich eingeladen. Lehrerinnen und Lehrer werden den Bildungsgang vorstellen und gemeinsam mit den jetzigen Schülerinnen und Schülern aus dem Bildungsgang für Fragen zur Verfügung stehen.



Hauptschulabschluss - Fehlanzeige? -Gertrud-Bäumer-Berufskolleg bietet noch die Möglichkeit für das Schuljahr 2008/09
Einigen Schülerinnen und Schülern wird es vielleicht erst jetzt bewusst, dass sie den angestrebten Hauptschulabschluss nach Klasse 9 in diesem Jahr nicht mehr schaffen. Da ist es gut zu wissen, dass das heimische Gertrud-Bäumer-Berufskolleg für das kommende Schuljahr 2008/09 noch einige freie Plätze für Interessierte anbietet. In einem Jahr ist dieser möglich, wenn man sich für das Berufsorientierungsjahr anmeldet. Diese Schulform dient der Vorbereitung zur Aufnahme einer Berufsausbildung und soll Kenntnisse und Fertigkeiten in mehreren Berufsfeldern vermitteln. Am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg sind das die Berufsfelder Ernährung und Hauswirtschaft sowie Körperpflege. Weitere Informationen und Auskünfte können interessierte Schüler und Eltern beim GBBK in der Schulstraße erhalten. Telefonisch ist die Schule unter der Rufnummer 02391/54642 Montag bis Freitag 8 bis 13 Uhr zu erreichen.
Kindergartenkinder backen im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg
Unterstufe der Kinderpflegerinnen starteten Koch- und Backprojekt mit dem katholischen Kindergarten Eiringhausen / Begeisterte Kinder hatten viel Freude /Vorbereitung auf die Praktikumszeit
Eine Vorbereitung auf ihr bevorstehendes Praktikum der besonderen Art führten die Schülerinnen der Unterstufe des Bildungsganges Kinderpflege durch. Zusammen mit ihren Fachlehrerinnen Iris Castelein und Marianne Lopatenko bereiteten sie ein Koch – und Backprojekt für Kinder im Kindergartenalter vor.
„Die Schülerinnen gehen nun in ihr vierwöchiges Praktikum in Kinderbetreuungseinrichtungen und da ist es uns wichtig, dass sie eine praxisnahe Vorbereitung für diese Zeit erhalten.“ so die Fachlehrerinnen. Außerdem sollen die Schülerinnen lernen, wie Kinder angeleitet werden und wie viel Geduld und Ausdauer sie haben. Die Schulküche biete dafür ideale Möglichkeiten. Am vergangenen Freitag „zahlten“ sich die intensiven Bemühungen im Vorfeld dann aus: 19 Kinder des katholischen Kindergartens Eiringhausen besuchten begleitet von zwei Erzieherinnen das heimische Berufskolleg und staunten nicht schlecht, was die Kinderpflegerinnen für sie vorbereitet hatten: Es sollte ein aufregender und schmackhafter Tag werden.
So wurde zusammen mit den Kindern gerührt, geschnippelt, gebacken gebraten und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Nach einer Stunde „Arbeit“ war ein umfangreiches Buffet entstanden, das neben Pizzasnacks,Brotspießen, Käsepickern, Minipfannkuchen, Muffins und Waffeln auch reichlich gesundes Obst und Gemüse enthielt. Gemeinsam mit den Schülern, Lehrern und Erziehern genossen die Kinder nach getaner „Arbeit“ ihre verdiente Stärkung. Viel Freude, Begeisterung aber auch Ausdauer machte sich bei allen 3 bis 6 jährigen Kindern breit und so waren auch die Schülerinnen mit ihrem Projekt sehr zufrieden. Mit Feuer und Flamme sangen die Kinder abschließend ein Lied, mit dem sie sich zugleich bedankten und verabschiedeten.
Förderprogramm „Demokratisch Handeln“ –
Schüler/innen des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs wurden für ihr Engagement bestätigt
Das Projekt „Schüler bewegen Schüler“, das Abiturient/innen (Erzieher mit Abitur) des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs in Lüdenscheid eigenständig planten und durchführten, wurde jetzt durch das Förderprogramm „Demokratisch Handeln“ bestätigt. Mit der Aufforderung "Gesagt! Getan: Gesucht werden Beispiele für Demokratie." wird seit 1989 ein Wettbewerb für alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland ausgeschrieben. Dieser will demokratische Haltung und demokratische Kultur im gelebten Alltag von Schule und Jugendarbeit stärken. Die Schüler/innen des GBBK nahmen gleich mit 6 Teilprojekten an der beschriebenen Ausschreibung teil. Gemeinsame Zielgruppe waren ca. 40 Förderschüler/innen des GBBK, die als Teilnehmer die Qual der Wahl hatten. Sie konnten sich in dem Projekt „Große Ballspiele im Sport“ austoben, unter dem Motto „Beauty-Day“ verwöhnen lassen oder ihre Kreativität bei der Neugestaltung eines Klassenraums, dem Bemalen selbstgeschreinerter Bilderrahmen und dem Verschönern eines alten Autos unter Beweis stellen. Mit Waffeln und anderen Leckereien kümmerte sich eine weitere Gruppe um das Wohlergehen der Teilnehmer. „Das gemeinsame Projekt hat viele Berührungsängste genommen und wurde von allen als Bereicherung empfunden“, so das zuständige Lehrerteam um Fachleiter Ulrich Neuhaus, das mit Freude die Urkunden in Empfang nahm.
Arbeitskreis Integration (AKI) initiiert Theaterbesuch im Freien Werkstatt Theater Köln
Das Freie Werkstatt Theater in Köln arrangiert eigens für unsere Schule eine Theateraufführung am 2. Juni 2008
JIHAD MON AMOUR: Ein Spiel über Islam, Gewalt und Liebe von Edzard Schoppmann (für Menschen ab 13)
Diana Zöller, Theaterpädagogin:
„Mit dem neuen Stück von Edzard Schoppmann will das grenzüberschreitende Theater BAAL novo seine interkulturelle Arbeit erweitern und fortsetzen. In Jihad Mon Amour kontrastiert BAAL novo den gewaltbereiten Islam mit einem lebensbejahenden, sinnlichen, friedlichen und toleranten Islam, der im „Clash der Kulturen“ kaum noch wahrgenommen wird. Jihad Mon Amour ist ein packender Stoff, politisch hochbrisant, ein Wagnis. Wir wollen Sie gerne einladen, uns zu begleiten, dieses Thema in allen seinen Facetten kennen zu lernen. In der Aufführung werden die Migrations-Biographien der Darsteller eingeflochten und thematisiert. So geht es in Jihad Mon Amour auch um Hoffnungen, Ängste und innere Zerrissenheit von Einwanderern.
In dem theaterpädagogischen Begleitmaterial finden Sie Wissenswertes zu Jihad Mon Amour. Ein Interview mit dem Regisseur und Autor Edzard Schoppmann informiert Sie über die Arbeit am Theater im Allgemeinen und die Erarbeitung dieses Stoffes im Besonderen. Anhand einer ausführlichen Vor- und Nachbereitung können Sie mit ihren Schülerinnen und Schülern die zentralen Themen dieses Stückes erarbeiten. Im Anschluss an die Aufführung stehen die Schauspieler für ein Gespräch zur Verfügung.“
Das Stück erhielt den niederländisch-deutschen Jugendtheaterdramatikpreis 2008.
Auszug aus der Laudatio:
„Das Stück „Jihad Mon Amour“ von Edzard Schoppmann ist eine bissige theatrale Collage, die mit satirischen Mitteln die mitunter sehr harten und auch sehr grausamen Lebensschicksale von Migranten in nacherlebbare Form bringt. Mehrsprachig wie die bundesrepublikanische Wirklichkeit selbst startet das Stück Goethe gleich mit einem durchaus skandalträchtigen Prolog im Himmel, bei dem sich ein islam-fundamentalistischer Glaubenskämpfer um die ihm zustehenden paradiesischen Jungfrauen bemüht. Leider ohne Erfolg. Der weise religiöse Führer, eine islamischen Erzählungen entliehene Bühnenfigur, wird ihn im Verlauf eines fulminanten, durch spritzig-spitze Dialoge gekennzeichneten Verwandlungsparcours dahin führen, wo ihm gewährt wird, wonach wir alle uns sehnen: Liebe auf Erden.
Mit seinem satirischen Text „Jihad Mon Amour“ schuf Edzard Schoppmann nicht nur ein humorvolles, hochaktuelles Stück für spielwütige Schauspieler, sondern auch ein Stück, dem eine philosophische Auseinandersetzung über religiöse Fragen innewohnt. So hart die Wahrheit über das Leben und das Schicksal der Menschen ankommt, das geprägt sein kann von Unterdrückung, Flucht, Krankheit und Tod: Wir finden die Kraft, dies auszuhalten und allem zum Trotz unsere Menschlichkeit nicht zu verlieren. Ein faszinierendes Stück Theater – für drei Personen – und: Ein überzeugendes Plädoyer für die hassüberwindende Liebe.“
Anleitungen und Ideen für unterrichtsinterne Zwecke, zur Vor- und Nachbereitung des Theaterstücks, liegen dem Arbeitskreis bereits vor und können eingesehen werden.
Die Schulaufführung ist am Vormittag 2.6.2008 (nur noch wenige Plätze frei). Weitere öffentliche Spieltermine: Montag, 2. und Dienstag, 3. Juni 2008, jeweils 20 Uhr:Freies Werkstatt Theater Köln, Zugweg 10, 50677 Köln, Tel. 0221-327817, Fax 0221-331668
Angehende Sozialhelfer brachten
Senioren den Frühling ins Haus
Die Schüler der Klasse BS1A (angehende Sozialhelfer) des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs in Lüdenscheid bereiteten den Bewohnern des Altenheimes „Haus Elisabeth“ einen frühlingshaften Nachmittag. Zur Vorbereitung auf das anstehende Praktikum in einer Einrichtung der Altenhilfe sollten so erste Berührungsängste abgebaut werden.
Für das leibliche Wohl war durch die im Fach „Praxis Ernährung und Hauswirtschaft“ selbstgebackenen Kuchen bestens gesorgt. Im Fach „Spiel“ studierten die Schüler bekannte Frühlingslieder ein, die an diesem Nachmittag sogar mit Klavierbegleitung gemeinsam gesungen wurden. Die mit herrlichen Frühlingsblumen dekorierten Tische rundeten das Ambiente ab. Selbst als der Nachmittag zu Ende ging, wollte weder bei den ca. 50 Bewohnern noch bei den Schülern so recht Aufbruchstimmung aufkommen. Eine Bewohnerin verabschiedete sich schließlich mit den Worten: „Danke für den schönen Nachmittag.“
Fehlende Berufspraktikantenplätze beunruhigen Schüler des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs
Kinderbildungsgesetz führt scheinbar zur Zurückhaltung der Träger beim Angebot von Berufspraktikantenplätzen / Unsicherheit bei den Erzieherklassen des GBBK / Appell an Einrichtungen im Umkreis
Mit einiger Unruhe sind zahlreiche Schüler der Erzieherklassen des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs in ihre letzten Osterferien gegangen. Grund dafür ist möglicherweise das als KiBiz der Öffentlichkeit bekannte neue Kinderbildungsgesetz, das scheinbar zahlreiche Träger von Kindertageseinrichtungen zu einer großen Zurückhaltung bei dem Angebot von Berufspraktikumsplätzen bewegt.
Nach dem Ende des schulischen Teils ihrer Ausbildung, der mit der Fachhochschulreife oder der Allgemeinen Hochschulreife nach den Osterferien endet, ist für die Schüler ein sich anschließendes praktisches Jahr in einer entsprechenden Einrichtung Bestandteil des Ausbildungsganges zum Erzieher.
Das KiBiz, welches am 1. August diesen Jahres in Kraft tritt, sieht vor, dass die Eltern bestimmte Stundenkontingente „buchen“ können. Daraus ergibt sich, dass sich die darauf basierende Finanzierung der Einrichtungen nicht mehr „automatisch“ ergibt, sondern bedarfsabhängig wird. Viele Träger der Kindertageseinrichtungen scheinen diese Unsicherheit zum Anlass zu nehmen, entweder keine Berufspraktikantenstellen anzubieten oder eben erst sehr spät darüber zu entscheiden.
„Diese Situation führt zu großer Unsicherheit und persönlichen Belastungen über unseren weiteren Werdegang kurz vor den Abiturprüfungen!“ so die Klassensprecherin des diesjährigen Abiturjahrganges Nikita Goseberg.
Viele Mitschüler aus dem kombiniertem Bildungsgang Abitur / Ausbildung Erzieher und der Fachschule für Sozialpädagogik quälen zur Zeit langes Warten auf Rückmeldungen zu ihren Bewerbungen oder unpräzise Aussagen. „Oft hört man nur vertröstende Antworten, die bei der weiteren Lebensplanung kaum helfen können!“, so Goseberg weiter.
Im Moment scheinen nur die städtischen Einrichtungen noch eine „feste Burg“ zu sein. „Hier finden noch Einstellungen statt,“ ergänzen Stephanie Sperlich und Lutz Schäfer als Standortleitung des heimischen GBBK den Situationsbericht „aber dies reicht für die Schulabgänger nicht aus!“ Beide betonen, dass für den durch U3 Betreuung entstehenden zukünftigen Bedarf an Erziehern auch die erforderlichen Berufspraktikumsplätze vorgehalten werden müssen. „Wir hoffen, dass die verschiedenen Träger schnell ihre zögerliche Haltung aufgeben werden und unseren Schülern eine vernünftige Chance gegeben werden!“
Gertrud-Bäumer Schüler auf politischer Bildungsfahrt nach BerlinAbiturklassen der Stufe 12 und 13 sowie die Berufsfachschule für Ernährung und Hauswirtschaft folgten Einladung der heimischen Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag / Reichstag und Bundeskanzleramt besichtigt 
Ein hochkarätiges Besuchsprogramm konnten drei Klassen des heimischen Gertrud-Bäumer-Berufskollegs wahrnehmen. Auf Einladung der heimischen Bundestagestagsabgeordneten Dagmar Freitag führten die Schüler der Abiturklassen und der Berufsfachschule Hauswirtschaft eine sehr informative Fahrt nach Berlin durch. Ausgangspunkt der Fahrt, die im Rahmen des Politikunterrichtes mit Standortleiter Lutz Schäfer und den beiden Klassenlehrern Heike Schrapper und Karsten Meininghaus stattfand, war die Funktionsweise des politischen Systems in Deutschland.
Das zweigeteilte Programm beinhaltete ein Gespräch mit Dagmar Freitag, welches die Möglichkeit bot, die Arbeit der Abgeordneten genauer kennen zu lernen. Eindrucksvoll und verständlich stellte sie dar, wie vielfältig und zeitintensiv die Aufgaben im Bundestag und im Wahlkreis häufig sind. Das Arbeitspensum reichte allein am Besuchstag von 8.00 Uhr morgens bis 24.00 Uhr in der Nacht: „Es ist eine schöne und aufregende Tätigkeit, aber wer glaubt, man bekomme viel Geld und müsse dafür nichts leisten, irrt sich gewaltig!“, erklärte MdB Freitag auf die Frage nach der Bezahlung von Politikern. Die heimische Abgeordnete legt gerade bei ihren Finanzen viel Wert auf Transparenz und stellt deshalb ihren jährlichen Steuerbescheid auf ihrer Homepage zur Einsicht aus. Mit einer vielfältigen Diskussion zu aktuellen Problemen, aber auch zu persönlichen Einschätzungen wurde das gut einstündige Gespräch weitergeführt. „Ich war schon positiv überrascht, dass Politiker eigentlich gar nicht so entfernt von uns sind!“, äußerte eine Schülerin. Der Besuch des Reichstages endete schließlich mit einer Besichtigung der gläsernen Kuppel, die einen schönen Überblick über Regierungsviertel und Bundeshauptstadt ermöglichte.
Der zweite Teil des Programms beinhaltete einen besonderen Höhepunkt. Die Schüler hatten die Gelegenheit, mit dem Bundeskanzleramt die Regierungszentrale der Bundesrepublik Deutschlands zu besichtigen. Hier wurden in einer zweistündigen Führung durch Büro- und Sitzungsräume auch der Ort der Bundespressekonferenz gezeigt, der sonst nur aus den täglichen Fernsehnachrichten bekannt ist. Aufregend für Schüler und Lehrer war anschließend noch die Besichtigung der Räumlichkeit, in der allwöchentlich das Bundeskabinett unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel tagt. „Das ist schon ein wirklich interessanter Ort,“, sagte Manuel Oventrop-Gibson aus der Stufe 12 anschließend, „hier sitzen ja sonst viele entscheidende politische Perönlichkeiten zusammen!“
Am nächsten Tag stand abschließend der Besuch des Holocaust Mahnmals an, der für Schüler und Lehrer zugleich bedrückend und bewegend war. Anhand einiger persönlicher Schicksale wurde die grausame und menschenverachtende Verfolgung und Vernichtung der Juden während des Nationalsozialismus in der dortigen Gedenkstätte dargestellt.
Standortleiter Lutz Schäfer war denn auch sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Fahrt: „Schülerinnen und Schüler sind heute vielfach sehr unzufrieden mit den politischen Verantwortlichen im Land. Uns war es wichtig, dass Politiker – egal von welcher Partei – engagierte Menschen sind, die sich für die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger vor Ort einsetzen!“
Angehende Servicekräfte verwöhnen mit Frühlingsbrunch
Pünktlich zum Frühlingsanfang servierten die angehenden Servicekräfte des
GBBK –Lüdenscheid ihren Gästen einen köstlichen Frühlingsbruch. Für die Auswahl und Zubereitung der schmackhaften Gerichte waren die Schüler/innen selbst verantwortlich. Zu ihrer Planung gehörte aber auch die Kalkulation der nötigen Produktmengen und der dabei anfallenden Kosten.Servicekräfte gibt es am GBBK erst seit diesem Schuljahr. Kennzeichnend für die Tätigkeiten der Servicekraft im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft ist ein breit gefächertes Arbeitsfeld von der Produktion bis zur Dienstleistung. Arbeitsplätze finden Servicekräfte in Hotels, der Gastronomie, Catering-Unternehmen, im Lebensmitteleinzelhandel, in Altenheimen, Krankenhäusern, Kindertagesstätten oder aber in Privathaushalten. Aufnahmevoraussetzung für den Bildungsgang ist mindestens der Hauptschulabschluss nach Klasse 9. Das GBBK nimmt derzeit noch Anmeldungen für den Bildungsgang der stattlich geprüften Servicekraft entgegen, da noch freie Plätze vorhanden sind. Interessenten richten sich bitte an das:
Gertrud-Bäumer-Berufskolleg,
Raithelplatz 5,
58509 Lüdenscheid,
Tel.: 02351/66940
Kulinarischer Sonntagmorgen im Weidenhof
Das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg verweist noch einmal auf das „Breakfast at Weidenhof“ am kommenden Sonntag. Dem üppigen Frühstück im alten Plettenberger Kino schließt sich ein Kinoprogramm an, bei dem die Gäste selber mitbestimmen können, welcher Film ihnen am ehesten zusagt. Zur Auswahl stehen hier die aktuellen Kinohighlights „Keinohrhase“ und „East is East“ sowie zwei Überraschungsfilme.
Das Frühstück beginnt ab 10.00 Uhr im Hotel / Kino Weidenhof (Auf der Weide 31) und um 12.00 Uhr schließt sich die Kinovorführung an. Karten sind im Vorverkauf im Weidenhof (02391 / 606610) und am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg (02391 / 54642) erhältlich. Der Preis für diesen unterhaltsamen und sättigenden Sonntagmorgen ist mit 12 Euro ein echtes Schäppchen.
Kinderpflegerinnen aus Plettenberg gestalteten Kinderbetreuung der Wirtschaftsjunioren in Lüdenscheid
Plettenberger Bildungsgang des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs auf „Praxistour“ / Intensive theoretische Vorbereitung im Unterricht
Praxisnahe Berufsausbildung ist eine der zentralen Anforderungen der heutigen Zeit für viele Berufszweige. Der Bildungsgang Kinderpfleger am heimischen GBBK zeigte am Rande des Jahresempfanges des Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid e.V.
Gertrud-Bäumer-Berufskolleg eindrucksvoll, dass diese Anforderungen nicht nur ernst genommen, sondern auch sinnvoll umgesetzt werden.So übernahmen die angehenden Kinderpflegerinnen die Kinderbetreuung der beim Jahresempfang anwesenden Kinder und boten ein attraktives Programm. Zahlreiche verschiedene Spielbereiche waren im Angebot, u.a. : Bewegung mit Reifen und Seilen, ein Bällebecken, Lego und Holzbausteine, sowie ein Bereich für Lesen, Basteln, Malen und Gesellschaftsspielen. Glückliche Kinderaugen bestätigten die Schülerinnen in ihrer kreativen Vorbereitung im Vorfeld des Jahresempfangs. Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Fachlehrerin Christina Juckenack: „Wir haben im Unterricht diesen Tag intensiv vorbereitet und nach den Bedürfnissen der Kinder und pädagogischer Zielsetzung geplant. Es ist schön, dass unser Programm so gut angekommen ist!“ Dankbar und zufrieden zeigte sich auch Vereinsgeschäftsführer Claus Hegewaldt von Wirtschaftsjunioren und Wirtschaftskreis Lüdenscheid:
„Diese Art der Kooperation ist für alle Beteiligten eine win – win – Situation. Die fröhlichen Kinder sind Beweis für das bemerkenswerte Engagement der Schüler/innen und uns hat es hier auch sehr viel Freude bereitet!“
Beratungstag am 26. Januar – Anmeldeverfahren für die Bildungsgänge läuft
Halbjahreszeugnisse – Wie in jedem Jahr sehen sich zur Zeit viele Schülerinnen und Schüler vor das Problem gestellt: Was passiert am Ende dieses Schuljahres und wie geht es dann weiter? Es bleibt für viele Absolventen der allgemein bildenden Schulen auch in diesem Jahr schwierig, einen den Wünschen entsprechenden geeigneten betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden. Die Bildungsgänge der Berufskollegs können interessante Alternativen bieten, insbesondere deshalb, weil neben zahlreichen beruflichen Aus-und Weiterbildungen jeder allgemein bildende Schulabschluss erreichbar ist.
Das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg bietet deshalb am 26. Januar einen Beratungstag an, um Schülerinnen und Schülern, sowie deren Eltern Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten zu geben. Zwischen 9.00 und 13.30 Uhr stehen die Kolleginnen und Kollegen um die Standortleitung Stephanie Sperlich und Lutz Schäfer Rede und Antwort. Am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Plettenberg werden vielfältige attraktive Möglichkeiten angeboten, die Jugendlichen und Heranwachsenden helfen sollen, an zunehmend international geprägten Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft teilzunehmen. Ein großer Vorteil der Bildungsgänge des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs liegt in der Möglichkeit der Doppelqualifikation, das heißt, es können Berufsabschlüsse, berufliche Grundbildung oder berufliche Kenntnisse und gleichzeitig alle allgemein bildenden Schulabschlüsse - vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur – erreicht bzw. nachgeholt werden.
Weitere Informationen und Auskünfte können interessierte Schüler und Eltern am 26. Januar ab 9.00 Uhr im Gebäude des GBBK in der Schulstraße erhalten. Parkmöglichkeiten sind hinter dem Gebäude in der Heinrichsstraße ausreichend vorhanden. Telefonisch ist die Schule unter der Rufnummer 02391/54642 (Montag bis Freitag 8 bis 14 Uhr), Fax: 02391/54958 zu erreichen. Anmeldungen für die einzelnen Bildungsgänge sind bereits ab sofort möglich oder können am Beratungstag direkt vorgenommen werden.
Am Donnerstag, den 17.01.08 und am Samstag, den 19.01.08, findet an unserer Schule ein Gesundheitstag statt
Präventionsmaßnahmen spielen eine große Rolle in unserem Gesundheitssystem, um den Eintritt von Krankheiten zu verhindern, zu verzögern oder Krankheitsfolgen zu mildern.
Deshalb führen die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule, Klasse 12, Bereich Gesundheit, mit Dagmar Geschke, Beatrix Schmidt und Marion Vetter folgende Untersuchungen durch:
Blutdruckmessung,
Blutzuckermessung,
Body-Mass-Index, Körperfettmessung, Temperatur- und Pulsmessung, Messung des Blutcholesterinspiegels.
Wir laden die Schüler und Lehrer des GBBK herzlich ein, an diesen Untersuchungen am Donnerstag, 17.01.2008 von 8.00 Uhr bis 14.15 Uhr und Samstag 19.01.2008 im Biologieraum A 1.02 teilzunehmen.
Der schulische Arbeitskreis Integration (AKI) organisiert ein Schul-Kino-Event in Kooperation mit dem Plettenberger Weidenhof Kino zum Thema Integration.
Neun Schulklassen haben an dem Film – Angebot Interesse gezeigt und am Dienstag, den 18.12.2007 mit ihren Lehrern den Film ‚East is East’ gesehen. Erste Reaktion aus dem Schüler- und Lehrerpublikum: volle Zufriedenheit! Kommentar des Arbeitskreises Integration: „Der Film bietet eine wertvolle Lernchance, für das Thema ‚Integration’ zu sensibilisieren sowie dieses Thema fächerübergreifend aufzugreifen und nachzubereiten“.
Zum Film ‚East is East’ (Damien O’Donnell, GB 1999/ 2000):
Der Film gibt einen guten Einblick in kulturelle Gegensätze, in Generationenkonflikte und in Lebensformen, die zum einen verwurzelt sind in Traditionen einer islamischen pakistanischen Einwandererfamilie und zum anderen in einer britischen Gesellschaft stattfinden. Es ist ein Film über patriarchalische Familienstrukturen und der Aufforderung zu Toleranz und Freiheit. Der Film problematisiert Integration und das Finden einer kulturellen Identität unter den Bedingungen von familiärer Gewalt sowie rassistischen Anfeindungen im Lebensumfeld.
Weitere Infos im Internet
Weihnachts-Volleyballturnier bildete wieder traditionellen Jahresabschluss am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg
Sportliches Event machte Schülern und Lehrern auch in diesem Jahr viel Freude / Teamfähigkeit und sportlicher Ehrgeiz standen im Mittelpunkt
Es hat schon seit Jahren gute Tradition am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg: Das vorweihnachtliche Volleyballturnier zwischen Mannschaften aller Klassen und des Lehrerkollegiums, das am gestrigen Dienstagnachmittag stattfand. Und auch diesmal hatten alle Beteiligten wieder viel Spaß an dem sportlichen Wettkampf.
„Für uns stehen Teamfähigkeit und sportlicher Ehrgeiz im Mittelpunkt dieses Turniers,“, so Standortleiter Lutz Schäfer, „dies sind wichtige pädagogische Zielsetzungen auch im „normalen“ Schulalltag!“. Aber Spaß und Freude sind in jedem Jahr dabei und auch dieses Mal fehlten sie nicht, denn die Veranstaltung wurde zudem „versüßt“ von den Schülerinnen und Schülern der Berufsorientierungsklasse der unter der Leitung von Fachlehrerin Iris Castelein, die allerlei selbstgemachte vorweihnachtliche Leckereien anboten.
Als Sieger konnte Standortleiterin Stephanie Sperlich die Kombinationsmannschaft Unterstufe aus der Fachschule für Sozialpädagogik PFS1 und der Klasse 13 Hochschulreife / Ausbildung Erzieher küren. Auf den Plätzen 2 und 3 folgte die Stufe 12 der Fachoberschulklasse Gesundheit und die Unterstufe der Berufsfachschule Hauswirtschaft. Den „undankbaren“ vierten Platz der insgesamt elf angetretenen Mannschaften erreichte übrigens das Team des Lehrerkollegiums um Lutz Schäfer.
Bildergalerie
„Nikolaus In Da House“ am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg
Schülervertretung organisierte Nikolausaktion von Schülern für Schüler / Großer Erfolg belohnte Initiative / Schöne Überraschung am Nikolaustag für viele Schüler und Lehrer
Eine besondere Überraschung hatte sich die Schülervertretung zum gestrigen Nikolaustag am heimischen Berufskolleg auf der Bredde überlegt. Sie machte den Schülern im Vorfeld das Angebot, bei den Schülervertretern die Beschaffung und Überbringung von Schokonikoläusen für ihnen besonders am Herzen liegende Mitschüler oder auch Lehrer durchzuführen.
Schülersprecherin Angela Corica und ihr Team konnten dann auch einen großen Erfolg vermelden, denn insgesamt 153 Nikoläuse wurden von ungefähr 130 Schülern und Lehrern „in Auftrag“ gegeben.
Der „heilige Mann“ hatte am GBBK denn auch alle Hände voll zu tun, konnte aber auch vielen artigen Schülern und Lehrern eine große Freude bereiten.
Berufskolleg-Schüler untersuchen den Lebensraum Wald
"In einer Hand voll Walderde gibt es mehr Kleinstlebewesen als Menschen auf der Erde", überraschte Dietmar Schruck vom Labormobil der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) des Landes Nordrhein-Westfalen seine Zuhörer. Insgesamt über 30 Schülerinnen und Schüler des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs und des Berufkollegs für Technik in Lüdenscheid nahmen jetzt an dem Projekt des Umweltlabors Lumbricus (wissenschaftliche Bezeichnung des Regenwurms) teil. Sie entnahmen im Waldgebiet neben dem Schützenplatz Hohe Steinert Bodenproben, um mit Hilfe von Mess- und Analysegeräten, Digitalkameras und Computern den Lebensraum Wald zu untersuchen und zu dokumentieren. Das Bewusstsein der Schüler für die nicht sichtbaren Umweltbelastungen unserer Lebensräume zu sensibilisieren und auf mögliche Langzeitfolgen von Schadenseinträgen aus Haushalt, Industrie und auch Landwirtschaft aufmerksam zu machen, sind Ziele des Projektes, das vom Schulministerium des Landes NRW getragen wird.
Abitur oder Berufsausbildung? - am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Plettenberg geht beides gleichzeitig / Infoabend am 24. Oktober
Als Alternative zum Abitur am Gymnasium bietet das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg den Bildungsgang „Erzieher/-in und allgemeine Hochschulreife“ an. Dieser Bildungsgang bietet den Schülerinnen und Schülern die Chance der Doppel-Qualifizierung, d.h. sie erhalten die Möglichkeit sowohl das Abitur als auch den Berufsabschluss zur Erzieherin/zum Erzieher zu erwerben. Drei Jahre dauert die theoretische Ausbildung (vergleichbar mit der gymnasialen Oberstufe), die pro Jahr ein Praktikum beinhaltet und am Ende mit der Abiturprüfung abschließt. Anschließend kann das Berufspraktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung absolviert werden (im Kindergarten, Jugendzentrum, Heim etc.), das zur Erlangung der staatlichen Anerkennung zur Erzieherin/zum Erzieher erforderlich ist. Für alle Schülerinnen und Schüler, die Interesse an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben, stellt dieser Bildungsgang eine klare Alternative zum Abitur am Gymnasium dar. Diejenigen, die ein Studium im Bereich der Pädagogik anstreben (Lehramt, Sozialpädagogik etc.), können auf diesem Weg grundlegende Vorkenntnisse erwerben.Na, neugierig geworden? Wer noch mehr über diesen Bildungsgang und seine Vorteile erfahren möchte erhält dazu die Gelegenheit. Am 24. 10. 2007 findet um 19.00 Uhr im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in der Schulstraße 5 eine Informationsveranstaltung zum Bildungsgang „Erzieher/-in und allgemeine Hochschulreife“ statt. Sowohl Eltern als auch Schülerinnen und Schüler sind zu dieser Veranstaltung recht herzlich eingeladen. Lehrerinnen und Lehrer werden den Bildungsgang vorstellen und gemeinsam mit den jetzigen Schülerinnen und Schülern aus dem Bildungsgang für Fragen zur Verfügung stehen.
Wie führe ich einen Zoobesuch mit Kindern durch?
Unter- und Oberstufe der Fachschule für Sozialpädagogik des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs besuchten Zoo in Köln / Unterrichtsprojekt sollte Planung und Durchführung eines Besuches simulieren
Praxisorientiert gestaltete sich der Unterricht im Bildungsbereich „Natur und kulturelle Umwelten“ der Unter – und Oberstufe der Fachschule für Sozialpädagogik des Plettenberger Berufskollegs. Im Rahmen des Projektes „Wie führe ich einen Zoobesuch mit Hort- und Kindergartenkindern durch?“ wurde am vergangenen Mittwoch der Kölner Zoo besucht.
Die Fachlehrerinnen Dorothee Leimkühler und Ellen Hirsch hatten sich das Ziel gesetzt, die Schüler eine solche Fahrt selbst organisieren und gestalten zu lassen: „Für uns stand im Mittelpunkt, die Planung und Umsetzung eines solchen Besuches nicht nur theoretisch zu lernen, sondern auch praktisch ein zu üben!“ unterstrichen die Pädagogen vom GBBK.
Für Hort- und Kindergartenkinder sind die Eindrücke in einem Zoo oft eine aufregende und spannende Erfahrung, die auch begleitet werden kann und soll. Deshalb ist es ein besonderes Anliegen am heimischen Berufskolleg, dass die angehenden Erzieher früh damit konfrontiert werden, solche Fahrten auch zu organisieren und sie pädagogisch sinnvoll aufzubereiten.
So wurden von den Fachschülern Ideen gesammelt, um Kindergartenkindern das Erlebnis Zoo unvergesslich zu machen.
Z.B. sollten die Kinder im Rahmen einer Ralley die verschiedenen Tierarten ermitteln. Anschließend wurde von den Gruppen ein ausgefeiltes Programm mit musischen, sportlichen und zeichnerisch-kreativen Aspekten zusammengestellt.
Zufrieden kamen die Schüler von ihrem ganztägigen Projektausflug zurück nach Plettenberg: „Für uns ist es eine wichtige Erfahrung gewesen, selbstverantwortlich einen solchen Besuch zu planen und durchzuführen. Man unterschätzt sehr leicht, was hierbei alles zu beachten ist!“, so eine Schülerin der Fachschule.
(K. Meininghaus)
Erstes Klassentreffen der Abiturienten.
Am ersten Septemberwochenende trafen sich die Schülerinnen des Bildungsgangs „Erzieher/-in und allgemeine Hochschulreife“ zu einem ersten Klassentreffen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler 2005 ihre Abiturprüfungen absolviert hatten, hatte ein Teil der Klasse noch das Berufspraktikum angeschlossen, welches sie im Sommer 2006 erfolgreich beendeten.
Doch bereits nach einem Jahr (bzw. für einige bereits nach zwei Jahren) war so viel passiert, dass sowohl Schüler als auch Lehrer neugierig darauf waren zu erfahren, wie es den einzelnen ergangen ist.
Einige Schülerinnen haben zunächst einen Auslandsaufenthalt in Neuseeland oder Südafrika absolviert, wo sie als „Erzieherinnen“ in einzelnen Projekten aktiv waren. Eine Schülerin ist nun schon seit über einem Jahr in Japan sozialpädagogisch tätig.
Andere wiederum zog es zur Universität und zur Fachhochschule, wo sie nun – z.T. bereits nach einem Wechsel der Studienfächer – erfolgreich studieren.
Klassenlehrerin Stephanie Sperlich äußerte sich erfreut über die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler: „Es ist toll zu sehen, wie sich die einzelnen entwickelt haben. Besonders erfreulich ist, dass jeder einzelne einen Weg und eine Perspektive für sich gefunden hat und diese erfolgreich verfolgt.“
Der Erfolg des Klassentreffens zeigte sich darin, dass es sich bis tief in die Nacht erstreckte und die Gesprächsthemen über neue Erfahrungen und gemeinsame Schulerlebnisse nicht enden wollten. So äußerte eine Schülerin am Ende: „Ich denke immer noch gerne an die Schulzeit zurück. In diesen drei bzw. vier Jahren der Ausbildung habe ich viele Freunde gefunden und für mich persönlich wichtige Erfahrungen gemacht. Ich würde diesen Weg allen empfehlen, die sich für den sozialpädagogischen Bereich interessieren. Man kann im Studium sehr davon profitieren.“
(J. Dazert)