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Schulpartnerschaft zwischen Gertrud-Bäumer-Berufskolleg und der Medizinische Oberschule Myslenice in Myslenice ist volljährigPartnerschaft währt bereits 18 Jahre / Delegation des GBBK in Lüdenscheid und Plettenberg besuchte Partnerschule in Myslenice zu Ferienbeginn / Herzliche Atmosphäre zwischen beiden Kollegien / Umfangreiches Besuchsprogramm nach Ausschwitz und Krakau /
Ein Hauch von Geschichte wehte durch die Anwesenden der beiden Schulkollegien als Renata Pitala, für die Partnerschaft zuständige Lehrerin der polnischen Partnerschule, an den Beginn der Schulpartnerschaft vor 18 Jahren erinnerte. „Wir haben von euch den ersten Kopierer, unser erstes Fax und unseren ersten Computer bekommen!“ führte sie mit einem herzlichen Dank an den Initiator der deutsch-polnischen Partnerschaft Otto Bodenheimer vom heimischen GBBK aus. Mit einem Augenzwinkern ergänzte Pitala: „Ich hoffe nicht, dass wir euch in Zukunft helfen müssen!“ und spielte dabei auf die inzwischen sehr moderne Ausstattung der Schule in Myslenice an.
Davon konnte sich die Delegation aus Lüdenscheid und Plettenberg um Schulleiterin Ursula Wortmann-Mielke denn auch ein genaues Bild machen. Eine Führung durch die Schule und die Teilnahme am Unterricht der Partnerschule machte sehr deutlich, dass aus den einst „hilfsbedürftigen“ Freunden im polnischen Myslenice längst eine Freundschaft auf Augenhöhe geworden ist. Längst haben Computer und andere neue Medien Einzug in den polnischen Schulalltag gehalten. So war auch nicht nur bei der Begrüßung und bei der Verabschiedung jeweils eine unverkrampfte und angenehme Atmosphäre, sondern von der polnischen Herzlichkeit konnten sich die Kollegen des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs während des insgesamt viertägigen Aufenthaltes einmal mehr überzeugen, denn nicht nur gesellige Abende wurden miteinander verbracht, sondern auch Fahrten nach Krakau und Ausschwitz wurden organisiert und begleitet.
So bedankte sich Schulleiterin des GBBK Wortmann-Mielke auch besonders herzlich bei ihrer polnischen Kollegin Ewa Wroblewska und dem ganzen Kollegium. „Wir haben einmal mehr gesehen, dass unsere Partnerschaft auch nach 18 Jahren nicht nur einfach sehr gut läuft, sondern erwachsen geworden ist und damit besonders tragfähig!“ betonte Ursula Wortmann-Mielke. Sie strich heraus, dass es sehr schön sei, dass es inzwischen auf beiden Seiten sehr viele junge Kollegen gebe, die sich für diese Partnerschaft interessierten. Damit sei ein gutes Fundament auch für die Zukunft gelegt. Beide Schulleiterinnen machten deutlich, dass in zwei Jahren das 20jährige Bestehen der deutsch-polnischen Schulpartnerschaft feierlich begangen werden wird. Mit vielen positiven Eindrücken und dem Ausblick auf weitere gute Zusammenarbeit kehrte die Delegation von der Partnerschule zufrieden zurück.
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