
Unser gemeinsames Umwelt- und Fifty-Fifty-Projekt des Berufskollegs für Technik in Lüdenscheid und des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs in Lüdenscheid und Plettenberg:
Mit Beginn des Schuljahres 2003/2004 wurde das Fifty-Fifty-Projekt mit folgenden Zielen ins Leben gerufen:
LehrerInnen und SchülerInnen entwickeln gemeinsam ökologische Perspektiven.
Sie planen und gestalten vier Umweltexkursionen pro Schuljahr und organisieren Seminare.
Zu Beginn des Schuljahres werden in jeder Klasse zwei Umweltbeauftragte gewählt, die als Multiplikatoren wirken und das Umweltverständnis aller fördern sollen.
Es sollen Konzepte zur weiteren Einsparung von Energie und Wasser erarbeitet werden.
Der Umgang mit Wertstoffen soll noch sinnvoller praktiziert werden.
Mit dem "Fifty-Fifty-Projekt" sollen mit Hilfe der eingesparten 50% des Geldes gemeinsame zukunftsweisende Projekte finanziert werden.
Bei engagierter Teilnahme erhalten die Umweltbeauftragten neben ihrem Zeugnis ein Zertifikat, das ihnen auch bei dem beruflichen Werdegang weiterhelfen soll.
Die Schulen dokumentieren ihren Wandel durch kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit.
Die SchülerInnen und LehrerInnen übertragen ihre Erfahrungen mit dem Fifty- Fifty-Konzept auf ihre außerschulische Lebenswelt.
Unser altes Logo: Wir wollen deutlich machen, dass wir die ökologisch eingesparten Gelder mit dem Schulträger teilen wollen. Darüber hinaus ist es uns aber auch wichtig, an die Lehrenden und Lernenden zu appellieren, mit den ärmeren Menschen den Brotkorb zu teilen und auch den zukünftigen Generationen nicht alle Ressourcen unseres Planeten zu verbrauchen.

Unser neues Logo: Es wurde von Schülerinnen der Fachoberschule des Gertrud-Bäumer-Kollegs konzipiert, gibt die vier Elemente Wasser, Feuer, Himmel und Erde in Farbe wieder und hat einen besseren Erkennungseffekt. Ferner sollen die Lehrenden und Lernenden mit einem ansprechenden Flyer zur Mitarbeit motiviert werden.
Zunächst wurden durch Raumtemperaturmessungen und Inspektionen der Gebäudeteile der Renovierungsbedarf (Heizungsthermostate, Fensterabdichtungen etc.) ermittelt. Durch Referate, wie etwa über effizientes Heizen und Lüften, wird das Fifty-Fifty-Projekt in die alltägliche Unterrichtsarbeit integriert. Die Klassen organisieren selbst in ihren Räumen die Abfalltrennung.
In den vergangenen Schuljahren wurden zusätzlich folgende Arbeitsgruppen gegründet:
Dokumentationsgruppe: Sie veröffentlicht unsere Arbeitsergebnisse im Internet und der örtlichen Presse, bereitet Referate für die Umweltbeauftragten in deren Klassen vor und plant Ausstellungen über Projekte, zum „Tag der offenen Tür“ etc. vor.
Energiegruppe: Wie können innerhalb und außerhalb der Schulen Energiekonzepte entwickelt und umgesetzt werde? Ebenfalls sollen in Zusammenarbeit mit externen Referenten Ausstellungen über neue Heiz-, Antriebs- und Wärmedämmtechniken organisiert werden.
Nachhaltigkeitsgruppe: Deren Arbeit ist uns besonders wichtig. Sie soll unter anderem aufzeigen, dass die Umweltethik auch eine globale Dimension hat. Unser altes Fifty-Fifty-Logo, der geteilte Brotkorb, machte dies bereits deutlich: Es geht uns nicht nur einfach darum, Energie- und Müllkosten einzusparen, sondern zugunsten aller Erdenmitbewohner und zukünftiger Generationen mit den Ressourcen verantwortungsvoller umzugehen. Hier gilt es, neue gesellschaftspolitische Theorien zu studieren und innerhalb der Schule zu diskutieren.
Die Bildung weiterer Arbeitsgruppen ist geplant.
Beide Kollegs sind "Umweltschulen Europas".
Wir können bereits auf etliche ökologische Umsetzungen zurückblicken:
Gewinnung von Warmwasser mit Hilfe von Sonnenkollektoren,
Eigene Stromerzeugung durch eine Photovoltaikanlage,
Nutzung der Erdwärme zur Heizung der Aula,
Windkraftanlage auf dem Dach des Berufskollegs für Technik,
Biotop im Atrium neben der Pausenhalle,
Fassadenbegrünung, Grünanlagen vor der Hausmeisterwohnungen,
Müllsortierung,
Gestaltung naturnaher Außengelände,
Entsiegelung des Schulhofes durch Errichtung eines "grünen Klassenzimmers“
Die Umweltgruppe wird von folgenden Kolleginnen und Kollegen geleitet:
Für das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg: Frau Drees, Frau Grothmann, Frau Morisse, Herr Petrasch, Herr Treudt, Herr Wagner,
Für das Berufskolleg für Technik: Frau Poschmann